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Route du Rhum: Meilhat triumphiert nach Thomsons Havarie

17.11.2018 11:51
Paul Meilhat siegt in der IMOCA-Klasse der Route du Rhum
© AFP/SID/DAMIEN MEYER
Paul Meilhat siegt in der IMOCA-Klasse der Route du Rhum

Einen Tag nach der Havarie des bis dahin überlegen führenden Briten Alex Thomson hat Paul Meilhat bei der Transatlantik-Regatta Route du Rhum triumphiert und damit die Siegesserie der Franzosen in der IMOCA-Klasse für gut 18 Meter lange Einrumpfboote fortgesetzt.

Meilhat kreuzte am Samstag nach 12 Tagen, 11 Stunden, 23 Minuten und 18 Sekunden in Pointe-a-Pitre auf Guadeloupe die Ziellinie.

Meilhat absolvierte die 7361 Kilometer lange Distanz vom französischen Küstenort St. Malo in die Karibik mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 11,83 Knoten. "Ich fühle mich erschöpft. Es ist mein erster großer Einzelsieg, er ist der Lohn für jahrelange Arbeit. Es hat sich gelohnt, großartig", sagte Meilhat im Zielhafen.

Thomson hatte tags zuvor einen Felsen gerammt und lief auf Grund auf. Der britische Skipper wurde nicht verletzt, konnte das Rennen aber trotz erheblicher Schäden an seinem Boot fortsetzen. Weil er bei der Rettungsaktion seinen Motor eingesetzt hatte, wurde er bei der legendären Solo-Transatlantikregatta durch die internationale Jury disqualifiziert.

Thomson hatte nach seiner Havarie noch mehr als 150 Seemeilen, also mehrere Stunden Vorsprung vor dem dort noch zweitplatzierten Meilhat.

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