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Vettel würde es genauso machen

Hamilton: Duelle mit Verstappen nichts "Revolutionäres"

06.11.2018 21:55
Verstappen und Hamilton standen 2018 sechsmal gemeinsam auf dem Podest
Verstappen und Hamilton standen 2018 sechsmal gemeinsam auf dem Podest

Sie sind das Salz in der Suppe - jene seltenen Rad-an-Rad-Kämpfe der Topfahrer der Formel 1. Zuletzt gab es ein solches Duell beim Großen Preis der USA in Austin, als es kurz vor Ende des Rennens zu einem packenden Zweikampf zwischen dem heranstürmenden Lewis Hamilton und Red-Bull-Youngster Max Verstappen kam.

Der Mercedes-Star hatte frischere Soft-Pirellis an seinem Mercedes W09 und wagte den Angriff auf den Niederländer. Der hielt wie gewohnt dagegen und weil der Brite zu jenem Zeitpunkt noch nicht sicher Weltmeister war, steckte Hamilton zurück und begnügte sich hinter Kimi Räikkönen und Verstappen mit dem dritten Platz.

Möglicherweise auch, weil Heißsporn Verstappen dafür bekannt ist, dass er im Zweikampf keine Gefangenen macht und erst im Rennen vor Austin, dem Großen Preis von Japan in Suzuka, "Feindkontakt" mit dem zu ungeduldigen Sebastian Vettel hatte. Hamilton jedoch verneint, dass er gegen den 21-Jährigen anders oder gar vorsichtiger fahren würde:

"Ach, das war doch genau dasselbe, es gab überhaupt keinen Unterschied zu einem Rad-an-Rad-Duell gegen irgendeinen anderen Fahrer. Max hat sein Auto genau so positioniert, wie es auch ein Vettel tun würde. Er hat da nicht Neues, Revolutionäres getan", gibt sich der fünfmalige Champion betont gelassen.

Verstappen kocht auch nur mit Wasser

Der vermeintlichen "Niederlage" im Duell in Austin will er deshalb keine besondere Bedeutung beimessen. "Wir hatten schon ähnliche Duelle. Das war wohl das knappste. Als ich ihn angriff, war er in meinem toten Winkel, ich konnte nicht genau sehen, wo er war. Als ließ ich es sein, weil ich dieses Risiko nicht eingehen musste."

Grundtenor: Verstappen kocht auch nur mit Wasser - ähnlich, wie es der Youngster kürzlich schon umgekehrt anklingen ließ, als er zwar Hamiltons fahrerische Klasse lobte, seine beeindruckende Titelserie aber vor allem dem Mercedes-Boliden zuschrieb: "Auch Vettel kann in einem solchen Auto gewinnen, Daniel (Ricciardo; Anm. d. Red.) kann in einem solchen Auto gewinnen - und auch ich kann in so einem Auto gewinnen."

Wie sieht der Red-Bull-Star nun aber selbst sein vieldiskutiertes Zweikampfverhalten? Auffallend: Arbeitete Verstappen mit einer ganzen Reihe an Zwischenfällen zu Beginn der Formel-1-Saison 2018 noch an seinem Ruf als "Crashkid", lief es ab dem Sommer wie geschmiert. Der Niederländer siegte zweimal und fuhr unter anderem in Sotschi und in Austin vom hinteren Ende des Feldes ohne Zwischenfälle bis zur Spitzengruppe vor. "Ich glaube, am Anfang der Saison habe ich es im Auto vielleicht etwas übertrieben", gesteht er selbstkritisch. "Ich wollte die guten Ergebnisse etwas zu sehr. Ich habe mich dann etwas zurückgenommen und wurde dadurch schneller."

Was im ersten Moment wie ein Widerspruch klingt, erklärt Verstappen so: "Ich habe viel mit meinem Vater darüber gesprochen und er sagte mir dieselben Dinge, die er mir schon während meiner Kart-Zeit sagte: 'Max, sogar wenn du glaubt, du wärst nicht schnell genug, ist es noch schnell genug!'" Der nun fünfmalige Grand-Prix-Sieger zeigt sich nun gereift und erkennt: "Wenn du wie ich in Sotschi und Austin von ganz hinten startest, kannst du zwar das bessere Auto als die Jungs vor dir haben, aber du musst immer noch durchkommen, ohne dein Auto zu beschädigen. Das ist mir jetzt zweimal ganz gut gelungen und darüber bin ich glücklich."

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