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Augsburger Heimfluch gegen Nürnberg bleibt bestehen

03.11.2018 17:35
FC Augsburg und 1. FC Nürnberg teilen die Punkte
© getty, Alex Grimm
FC Augsburg und 1. FC Nürnberg teilen die Punkte

Der FC Augsburg kann zu Hause gegen den 1. FC Nürnberg nicht mehr gewinnen. Die Mannschaft von Trainer Manuel Baum kam gegen den auswärtsschwachen Aufsteiger nicht über ein mageres 2:2 (1:0) hinaus.

Zuletzt waren die Augsburger vor über 44 Jahren in einem Heimspiel gegen den Club erfolgreich gewesen. Lukas Mühl (88.) rettete dem FCN per Kopf einen Zähler.

"Gut für die Moral", bezeichnete Sportchef Andreas Bornemann das Ergebnis, das sich der neunmalige deutsche Meister durch eine klare Steigerung nach dem Wechsel verdient hatte. "Wir haben in der Halbzeit Klartext gesprochen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann unser wahres Gesicht gezeigt", sagte FCN-Torwart Christian Mathenia.

Für Augsburg war es nach den Erfolgen in Hannover (2:1) und im Pokal gegen Mainz (3:2 n.V.) ein Dämpfer. Nürnberg bleibt auswärts zwar weiter sieglos, der zweite Auswärtspunkt war aber im Abstiegskampf nach den zwei herben Auswärtsschlappen in Dortmund (0:7) und in Leipzig (6:0) wichtig für die Moral.

Torjäger Alfred Finnbogason brachte die Augsburger in der 11. Minute in Führung. Für den Isländer war es in seinem fünften Spiel nach Verletzungspause bereits der sechste Treffer. In der 54. Minute glich Alexander Fuchs aus.

Jonathan Schmid erzielte mit einem sehenswerten Freistoß vor 30.660 Zuschauern in der ausverkauften WWK-Arena das 2:1 (59.). Dann traf Mühl.

Beim Club gab es nach dem Pokalsieg bei Drittligist Rostock (4:2 i.E.) fünf Änderungen, Torjäger Mikael Ishak fehlte nach wie vor. Baum stellte sein Team auf vier Positionen um. Michael Gregoritsch musste wegen eines steifen Nackens kurzfristig passen.

Der FCA benötigte ein paar Minuten, um ins Spiel zu kommen - dann aber ging es zu schnell für den FCN über die rechte Seite. Schmid passte präzise vors Tor, Finnbogason musste den Ball nur noch über die Linie schieben.

Der FCA blieb danach am Drücker und hätte vor der Pause höher führen müssen. Köllner wähnte sein Team vor dem Spiel zwar "auf Augenhöhe" mit dem FCA. Doch davon war in der ersten Hälfte nichts zu sehen.

Nach dem Wechsel begann der Club mutiger. FCA-Keeper Andreas Luthe parierte einen Kopfball von Hanno Behrens jedoch glänzend (49.). Kurz darauf hätte Finnbogason für die Entscheidung sorgen können, sein Kopfball prallte aber an die Latte. Im Gegenzug glich der Club aus - doch die Freude währte nicht lange.

 

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