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Eintracht besiegt Apollon Limassol

Dritter Sieg! Frankfurts Euro-Siegeszug geht weiter

25.10.2018 23:01
Sébastien Haller (l.) erzielte per Kopf das 2:0 für Eintracht Frankfurt
© getty, Alex Grimm
Sébastien Haller (l.) erzielte per Kopf das 2:0 für Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt hat seinen Siegeszug durch Europa fortgesetzt und die K.o.-Runde ganz dicht vor Augen. Der Fußball-Bundesligist feierte am 3. Spieltag der Europa League durch das 2:0 (2:0) gegen Apollon Limassol seinen dritten Erfolg - und hat wettbewerbsübergreifend nun sogar fünf Spiele nacheinander gewonnen.

Filip Kostic (13.) schoss die drückend überlegene Eintracht in Führung, er profitierte dabei von einem schweren Patzer des zyprischen Torhüters Bruno Vale. Bundesliga-Topscorer Sébastien Haller (32.) erhöhte noch vor dem Seitenwechsel.

Der Pokalsieger hätte leicht und locker noch mehr Tore schießen können, war aber nicht so zielstrebig wie zuletzt beim 7:1 gegen Fortuna Düsseldorf, dafür im Glück: In der 80. Minute retteten Latte und Pfosten für Frankfurt.


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Im Idealfall könnte den Hessen im nächsten Auswärtsspiel in Limassol am 8. November bereits ein Zähler genügen, um in die Zwischenrunde einzuziehen. Das war Frankfurt, das zudem noch auf Olympique Marseille und Lazio Rom trifft, bereits in der Saison 2013/14 gelungen.

Torwart-Patzer ebnet den Weg

Mit dem Selbstvertrauen der jüngsten Siegesserie und 17 dabei erzielten Treffern war die Eintracht bemüht, von Beginn an Druck aufzubauen. Vor 47.000 Zuschauern in der ausverkauften WM-Arena gelang das auch recht gut, wenngleich die ersten Annäherungen von Evan N'Dicka (11.) und Kostic (12.) eher harmlos waren. Das galt eigentlich auch für Kostics zweiten Versuch - Vale ließ den Ball trotzdem durchrutschen.

Die glückliche Führung beflügelte die Gastgeber allerdings kaum. Das Team von Trainer Adi Hütter, der seine Startformation im Vergleich zum Spektakel gegen Düsseldorf auf insgesamt drei Positionen verändert und unter anderem auf den Fünffach-Torschützen Luka Jovic verzichtet hatte, setzte eher auf eine kontrollierte Offensive.

Aber auch diese Variante war von Erfolg gekrönt. Nach einer präzisen Hereingabe von N'Dicka sprang Haller am höchsten und köpfte den Ball ins lange Eck. Der bullige Stürmer, der mehr und mehr die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt, hätte mit einer identischen Aktion vier Minuten später beinahe nachgelegt. Auch Jonathan de Guzmán (45.) verpasste den dritten Treffer nur knapp.

Chancenwucher wird beinahe bestraft

Mit zunehmender Spieldauer mussten sich Haller und Co. Chancenwucher vorwerfen lassen. Vier Minuten nach Wiederanpfiff setzte Ante Rebic, der die Eintracht mit seinen Toren im DFB-Pokalfinale erst nach Europa geschossen hatte, Haller erneut in Szene. Diesmal scheiterte der 24-Jährige allerdings an Limassols Schlussmann.

Auch wenn der harmlose zyprische Vizemeister nach einer knappen Stunde seine bis dahin beste Chance durch Andre Schembri (56.) besaß, hatte man permanent das Gefühl, dass Frankfurt dem dritten Treffer näher war als die Gäste dem Anschluss.

Kapitän David Abraham (58.), der eingewechselte Jetro Willems (62.) und erneut de Guzmán (66.) vergaben die nächsten Gelegenheiten. Nach einem Foul an Rebic (78.) hätte die Eintracht zudem einen Elfmeter bekommen können. Kurz darauf rettete allerdings erst der Pfosten, dann die Latte und schließlich Abwehr-Routinier Marco Russ den 2:0-Sieg.

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