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Causa Sané eint Alt und Jung

DFB-Stars fordern Veränderungen in der Startelf

16.10.2018 11:50
Leroy Sané (l.) wird von seinen Mitspielern gefordert
© getty, Alex Grimm
Leroy Sané (l.) wird von seinen Mitspielern gefordert

"Der Trainer entscheidet" - dieses Dogma der Trainerszene scheint beim DFB langsam aber sicher zu bröckeln. Angeblich üben die Stars der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Druck auf Bundestrainer Joachim Löw aus. Das Ziel: Leroy Sané soll gegen Frankreich beginnen.

Der Großteil des DFB-Teams soll sich für einen Startelf-Einsatz des 22-Jährigen stark machen. Das will die "Bild" erfahren haben. Bezüglich der Causa Sané sollen sich demnach sogar die jungen Wilden und die alteingesessenen Nationalspieler weitestgehend einig sein. Dem Bericht zufolge herrschen ansonsten eher Unstimmigkeiten zwischen der alten und jungen Garde.

Bereits bei der satten 0:3-Pleite gegen die Niederlande soll bei den DFB-Stars Verwunderung darüber geherrscht haben, dass Löw Sané erst nach 58 Minuten aufs Feld schickte. 

Wandel im Auftreten soll Umdenken bewirkt haben

Dass Sané, der angeblich aufgrund seines überheblichen Auftretens auf der Zielgeraden aus dem WM-Kader geflogen ist, nun Rückhalt erfährt, soll am Flügelflitzer selbst liegen. Der Youngster hat sich laut "Bild" "massiv verändert" und tritt nun "bodenständig" und weniger arrogant auf. Auf dem Rasen soll Sané zudem inzwischen auch Defensivaufgaben wahrnehmen. 

In der Löw-Elf herrsche weiterhin die Ansicht, dass Sanés Schnelligkeit und Stärke im Eins-gegen-Eins ihn zu einem "Unterschiedsspieler" machen, heißt es weiter. 

Sané, der sein Handwerk beim FC Schalke 04 lernte, ehe er im Sommer 2016 bei Manchester City anheuerte, bestritt bislang 14 A-Länderspiele, ein Tor gelang ihm noch nicht.

 

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