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Vater von Max Verstappen äußert sich zu Mercedes

Jos Verstappen: Bottas "einfach nicht so gut wie Hamilton"

10.10.2018 16:00
Bitter: Valtteri Bottas (li.) musste Lewis Hamilton in Sotschi den Sieg schenken
Bitter: Valtteri Bottas (li.) musste Lewis Hamilton in Sotschi den Sieg schenken

Mercedes-Pilot Valtteri Bottas befindet sich derzeit in einer schwierigen Lage: Der Finne, der nach zahlreichen Rückschlägen immer noch seinem ersten Saisonsieg hinterherfährt, läuft jedes Rennen Gefahr, Opfer der Mercedes-Stallorder zu werden. In Sotschi musste er dieses Jahr aus diesem Grund Lewis Hamilton den Sieg schenken.

Eine ungerechte Entscheidung? Nicht, wenn es nach Max Verstappens Vater Jos Verstappen geht. "Ich kann Mercedes verstehen", sagt der Ex-Teamkollege von Michael Schumacher bei Benetton gegenüber "Ziggo Sport". "Sie haben ein sehr großes Interesse, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Und Bottas hat es auch selbst bis zu einem gewissen Grad so weit kommen lassen und ist einfach nicht so gut wie Hamilton."

Tatsächlich liegt der Finne in der WM mit einem Rückstand von 124 Punkten auf Leader Hamilton auf Platz drei und kann damit vier Rennen vor Schluss nicht einmal mehr theoretisch Weltmeister werden. "Dass das Team sich dann auf Hamilton konzentriert, ist normal", meint der Vater des Red-Bull-Piloten. "Das verstehe ich absolut."

Dennoch zeigt er Mitgefühl mit dem finnischen Mercedes-Piloten, der dieses Jahr in Bahrain, China, Aserbaidschan und Sotschi beinahe gewonnen hätte. "Das ist unglaublich hart für Bottas", verweist er auf die Mercedes-Stallorder in Russland. "Er weiß aber, dass er der zweite Fahrer ist."

Auf die Frage, ob auch sein Sohn Max Verstappen im Fall einer Stallorder gegen ihn Platz machen wurde, antwortet der Niederländer bloß: "Auf einem Schiff kann es keine zwei Kapitäne geben. Das sagt glaube ich alles."

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