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Im Weltcup startberechtigt

Offiziell: Bobpilotin Sergeeva kommt ohne Sperre davon

11.10.2018 19:33
Erfolg mit einem Einspruch vorm CAS: Nadeschda Sergejew
Erfolg mit einem Einspruch vorm CAS: Nadeschda Sergejew

Die provisorische Sperre gegen die russische Bobpilotin Nadezhda Sergeeva ist nach ihrem positiven Dopingtest bei Olympia in Pyeongchang und dem Ausschluss von den Winterspielen nun auch offiziell aufgehoben worden.

Der Bob-Weltverband IBSF schloss sich der Ansicht des Internationalen Sportgerichtshofes CAS an, wonach das verbotene Mittel unbeabsichtigt in Sergeevas Körper gelangt war. Die Sperre endet damit offiziell am 22. Oktober, die 31-Jährige ist somit in der im Dezember beginnenden Weltcup-Saison startberechtigt.

Die Anti-Doping-Division des CAS hatte zuvor erklärt, Sergeeva habe glaubhaft machen können, dass das Dopingvergehen "wahrscheinlich" auf ein "kontaminiertes Produkt zurückzuführen" sei.

Sergeeva war bei den Spielen im Februar in Südkorea positiv auf das Stimulanzium Trimetazidin getestet worden. Ihr zwölfter Platz im Frauenrennen wurde daraufhin annulliert. Der Bob-Weltverband IBSF wollte Sergeeva zunächst für vier Jahre sperren, die Russin beharrte allerdings auf dem Standpunkt, sie habe das Mittel versehentlich zu sich genommen. Im August akzeptierte die IBSF dies, wollte aber weiterhin eine neunmonatige Sperre erwirken.

In Pyeongchang hatten die Russen als Folge des Staatsdopingskandals nicht unter eigener Flagge starten dürfen, stattdessen nahmen sie als "Olympische Athleten aus Russland" teil. Sergeeva sorgte für einen von zwei russischen Dopingfällen. Vor ihr war der Curler Alexander Kruschelnizki mit Meldonium erwischt worden.

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