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Frey und Malzahn scheitern im WM-Achtelfinale

25.09.2018 11:00
Karl-Richard Frey (weiß) verpasst die Finalkämpfe
Karl-Richard Frey (weiß) verpasst die Finalkämpfe

Der frühere Vizeweltmeister Karl-Richard Frey hat bei den Judo-Weltmeisterschaften in Baku die Finalkämpfe knapp verpasst. Der 27-Jährige musste sich in der Gewichtsklasse bis 100 kg im Achtelfinale neun Sekunden vor Kampfende dem japanischen Weltmeister Aaron Wolf mit Ippon geschlagen geben.

Frey hielt gegen Weltmeister Wolf sehr gut mit, der zweimalige deutsche Meister musste sich kurz vor Ende aber doch durch einen Uchi-mata geschlagen geben. Bei einem Einzug ins Viertelfinale hätte der Sportsoldat zumindest zwei weitere Kämpfe am Nachmittag sicher gehabt und auf eine Medaille hoffen können.

Zuvor hatte Frey den Bulgaren Daniel Ditschev besiegt, in der ersten Runde profitierte er von einem Freilos. Frey war der letzte deutsche Starter in den Einzelwettkämpfen der Männer.

Ebenfalls keine Überraschung aus deutscher Sicht gab es in der Frauen-Klasse bis 78 kg. Luise Malzahn scheiterte nach einem Freilos in der ersten Runde in ihrem Auftaktkampf an der ehemaligen Welt- und Europameisterin Marhinde Verkerk aus den Niederlanden nach 5:52 Minuten Kampfzeit im Golden Score durch Waza-ari.

Anna Maria Wagner setzte sich zum Auftakt gegen die Belgierin Sophie Berger durch, unterlag in der zweiten Runde aber der französischen Europameisterin Madeleine Malonga durch Ippon.

Am vergangenen Sonntag hatte Titelverteidiger Alexander Wieczerzak (bis 81 kg) in Aserbaidschans Hauptstadt als Dritter die bislang einzige Medaille für den Deutschen Judo-Bund geholt. Am Mittwoch ruhen die Hoffnungen in der Frauen-Klasse über 78 kg auf Carolin Weiß und Kristin Büssow. 

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