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Judoka Theresa Stoll wahrt Chance auf WM-Medaille

22.09.2018 13:44
Theresa Stoll (in Weiß) hat noch Aussichten auf Bronze bei der Judo-WM
Theresa Stoll (in Weiß) hat noch Aussichten auf Bronze bei der Judo-WM

Die deutschen Judoka dürfen dank der zweimaligen Europameisterin Theresa Stoll bei den Weltmeisterschaften in Baku auf die erste Medaille hoffen.

In der Frauen-Klasse bis 57 kg verlor Stoll zwar im Viertelfinale gegen die Britin Nekoda Smythe-Davis, kann aber noch Bronze holen. Dafür benötigt die Weltranglistenvierte zwei Siege in der Trostrunde. Erste Gegnerin am Nachmittag ist Hélène Receveaux aus Frankreich.

Zum Duell gegen Schwester Amelie Stoll kommt es allerdings nicht. Die 22-Jährige unterlag in Runde zwei der Japanerin Tsukasa Yoshida, die sich bis in die Finalrunde kämpfte.

Theresa Stoll hatte sich in der dritten Runde nach nur 25 Sekunden gegen die seit April 2017 für Panama startende ehemalige deutsche Meisterin Miryam Roper durchgesetzt, ehe sie in der Runde der letzten Acht durch Ippon gegen Smythe-Davis verlor.

Deutsche Herren scheitern vorzeitig

Bei den Männern verpassten Anthony Zingg und Igor Wandtke in der Klasse bis 73 kg die Finalkämpfe. Für den viermaligen deutschen Meister Wandtke war der Drittrundenkampf gegen den Moldauer Iulian Peaticovschi nach einem Hansoku-make vorzeitig beendet, zuvor war Zingg dem Mongolen Odbayer Ganbaatar in der zweiten Runde unterlegen.

Bereits am Freitag war Sebastian Seidl (bis 66 kg) im Achtelfinale gescheitert, gleiches galt zum Auftakt am Donnerstag für den Superleichtgewichtler Moritz Plafky (bis 60 kg).

In der Geschichte gemeinsamer Titelkämpfe für Männer und Frauen sind Deutschlands Mattenkämpfer bei Weltmeisterschaften bislang nie ohne Einzelmedaille geblieben.

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