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Bestätigt: Wehrlein und Mercedes gehen getrennte Wege

14.09.2018 14:59
Pascal Wehrlein muss sich für 2019 einen neuen Arbeitgeber suchen
Pascal Wehrlein muss sich für 2019 einen neuen Arbeitgeber suchen

Nach sechs gemeinsamen Saisons, darunter der Gewinn der Meisterschaft in der DTM im Jahr 2015 sowie zwei Jahre in der Formel 1, gehen Pascal Wehrlein und Mercedes am Ende der Saison 2018 getrennte Wege.

Als Mercedes-Fahrer wurde Wehrlein in der Saison 2013 der jüngste Starter in der DTM-Geschichte. Ein Jahr darauf kürte er sich zunächst zum jüngsten Rennsieger der DTM bevor er 2015 der jüngste Champion der Serie wurde.

Diese Erfolge waren der Grundstein für sein Formel-1-Debüt mit Manor 2016, auf das 2017 eine zweite Saison mit Sauber folgte. Da Mercedes ihm für die Saison 2018 keinen Platz in der Formel 1 sichern konnte, kehrte der Deutsche in die DTM zurück. Dort liegt er aktuell auf dem achten Platz der Fahrerwertung. Jetzt ist die Zeit gekommen, dass sich die Wege von Wehrlein und Mercedes trennen.

"Mein Vertrag mit Mercedes läuft am Ende der Saison 2018 aus und wir haben gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit nicht fortzusetzen", sagt Wehrlein. "Ich sehe mich nach neuen Herausforderungen und Möglichkeiten um und spreche im Moment mit anderen Teams über ein Cockpit für die nächste Saison."

Er sei "Mercedes für all die Unterstützung sehr dankbar - von meinem ersten Treffen mit Gerhard Ungar und Norbert Haug 2012 über die Entscheidung mit Toto, 2013 in der DTM statt der Formel 3 zu starten, bis zu meinem Titelgewinn 2015". Für ihn sei "damit ein Traum wahr geworden".

Mercedes kann Wehrlein kein Cockpit anbieten

Toto Wolff erklärt die Entscheidung mit der großen Konkurrenzsituation: "In unserem Nachwuchsprogramm ging es schon immer darum, junge Fahrer zu unterstützen und Möglichkeiten für sie zu finden, die im besten Interesse für ihre Karrieren waren. Der Weg an die Spitze verläuft nicht immer in geraden Bahnen und manchmal muss man auch akzeptieren, dass es an der Zeit ist, eine Beziehung zu beenden."

"Leider konnten wir Pascal kein konkurrenzfähiges Cockpit für das nächste Jahr anbieten. Deshalb haben wir in seinem besten Interesse gemeinsam mit Pascal entschieden, unsere Zusammenarbeit nicht zu verlängern. Das soll ihm die bestmögliche Chance geben, andernorts eine Möglichkeit zu finden, die seinem Talent entspricht", so Wolff weiter, der Wehrlein für die Zukunft alles Gute wünscht.

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