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Enthüllt: Manchester United wollte Duo vom BVB

14.09.2018 11:11
Zwei Spieler der ehemaligen BVB-Mannschaft standen bei Manchester United auf dem Zettel
Zwei Spieler der ehemaligen BVB-Mannschaft standen bei Manchester United auf dem Zettel

Der beachtliche Lauf des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund bis in das Champions-League-Finale 2013 hätte fast dafür gesorgt, dass der BVB in jenem Sommer womöglich einen Großteil seiner Stars verloren hätte.

Wie René Meulensteen, unter Sir Alex Ferguson zwischen 2007 und 2013 Co-Trainer des Premier-League-Spitzenklubs Manchester United, gegenüber dem "Evening Standard" verriet, plante der englische Rekordmeister im Sommer 2013 die Verpflichtung von zwei ehemaligen BVB-Spielern, die in dieser Spielzeit mit den Schwarz-Gelben in das Finale der Champions League einzogen. 

Namentlich nannte Meulensteen in der englischen Zeitung Ilkay Gündogan und Marco Reus. "Damals haben wir Gündogan und Reus beobachtet. Wir wollten Gündogan, da er Scholes sehr ähnlich war. Ein Spieler, der den Ball halten, schnell denken kann und Tempo hat", sagte der 54-Jährige.

Hätte Sir Alex Ferguson "weitergemacht, hätten wir wahrscheinlich den gleichen Kader behalten. Wir hätten wohl etwas mehr Qualität und Power hinzugefügt."

Ferguson-Rücktritt schlägt ein "wie eine Bombe"

Der Grund für den Rückzug der Red Devils war der Rücktritt von Trainer-Legende Sir Alex Ferguson am Ende der Saison 2012/13. Dieser habe alle im Verein völlig überrascht, gestand Meulensteen Anfang des Jahres gegenüber den "Manchester Evening News".

"Wir hatten ein normales Meeting und haben uns schon mit der Vorbereitung auf die nächsten Saison beschäftigt. Wir wollten nach Australien und Sir Alex hat gesagt, dass er uns zu einem der besten Weingebiete mitnehmen würde. Wir hatten Treffen mit den Scouts und haben über Spieler gesprochen, die wir verpflichten könnten", schilderte Meulensteen, dass zunächst nichts auf den Rücktritt Fergusons hindeutete.

Als die Nachricht des heute 76-jährigen Schotten schließlich die Runde machte, sei diese bei vielen Mitarbeitern im Verein eingeschlagen "wie eine Bombe. Er war so scharfsinnig wie eh und je und immer der Erste am Trainingsplatz. Es gab nichts, was andeutete, dass es seine letzte Saison werden würde", so Meulensteen.

 

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