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Das 1. Freie Training in Singapur

Red Bull dominiert erstes Training - Leclerc in die Mauer

14.09.2018 12:11
Daniel Ricciardo fuhr die erste Bestzeit des Wochenendes
Daniel Ricciardo fuhr die erste Bestzeit des Wochenendes

Red Bull hat sich im ersten Freien Training der Formel 1 in Singapur erwartet stark gezeigt. Daniel Ricciardo sicherte sich auf dem Marina Bay Street Circuit die erste Bestzeit des Wochenendes. Mit 1:39.711 Minuten knackte der Australier schon im ersten Training die 1:40er-Marke und war damit 0,201 Sekunden schneller als Teamkollege Max Verstappen.

Sebastian Vettel fuhr in seinem Ferrari zu Rang drei (+0,286) vor Teamkollege Kimi Räikkönen (+0,775), dessen Abschied von der Scuderia in den Tagen vor Singapur bekanntgegeben wurde. Die Silberpfeile müssen hingegen noch zulegen, denn WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton landete mit 1,521 Sekunden Rückstand nur auf Rang sechs, Mercedes-Kollege Valtteri Bottas war gar nur Achter (+1,718).

"Vettel muss dieses Rennen gewinnen, keine Frage", sagt "Sky"-Experte Martin Brundle. "Singapur ist eine Strecke, die ihm liegt. Und er muss hoffen, dass die Red Bulls sich zwischen Ferrari und Mercedes schieben."

Überraschend stark waren hingegen die beiden Renaults unterwegs: Nico Hülkenberg sortierte sich auf Rang fünf (+1,394) ein, Carlos Sainz auf Rang sieben (+1,618). Die Top 10 rundeten der zukünftige Ferrari-Pilot Charles Leclerc (Sauber) sowie Romain Grosjean (Haas) ab.

>>> Alle Ergebnisse zum 1. Freien Training

Leclerc war auch der erste Pilot, der sich in der Mauer wiederfand. Der Räikkönen-Nachfolger verschätzte sich kurz vor Ende der Session auf der Brücke und fuhr innen gegen die Mauer. Dabei beschädigte er sich seine Aufhängung.

Kein Riesenproblem, bedeutet aber eine betriebsame "Pause" für seine Mechaniker. "Sorry, guys", nahm der designierte Ferrari-Pilot den Fehler sofort auf seine Kappe.

Realistische Bedingungen erst im zweiten Training

Zudem kam es besonders in der Anfangsphase der Session immer wieder zu vereinzelten Drehern. Lance Stroll (Williams) und Bottas drehten sich in Kurve 1, Sergio Perez (Racing Point) in der letzten Schikane. Auch Kimi Räikkönen wurde im Verlauf des Trainings in der Auslaufzone vor der Tribünenunterfahrt gesichtet.

Romain Grosjean wurde als bester der beiden Haas-Fahrer Zehnter. Das wäre ein Ergebnis, mit dem Technikchef Günther Steiner ganz gut leben könnte. Denn Steiner weiß: "Ich würde sagen, Singapur ist für uns die schlechteste von allen Strecken, die noch kommen. Aber wir versuchen trotzdem, ins Q3 zu kommen. Momentan ist für uns auf den meisten Strecken ein gutes Ergebnis drin."

Auf den hinteren Rängen fuhren Toro Rosso und Williams die schlechtesten Trainingszeiten. Letzter wurde aber wie so oft Stoffel Vandoorne (McLaren). Der Belgier war um fünfeinhalb Sekunden langsamer als die Spitze, absolvierte jedoch auch nur elf Runden. Schon eher repräsentativ: Sein Teamkollege Fernando Alonso wurde 14.

Die Session hat jedoch nur bedingte Aussagekraft für das Wochenende, denn realistischere Bedingungen gibt es erst im zweiten Training (ab 14:30 Uhr), wenn die Dunkelheit über Singapur eingebrochen ist.

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