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Red-Bull-Star fühlt sich ungerecht behandelt

Verstappen: Bottas schuld an Monza-Kollision

13.09.2018 18:04
Max Verstappen und Valtteri Bottas sind sich in Monza etwas zu nahe gekommen
Max Verstappen und Valtteri Bottas sind sich in Monza etwas zu nahe gekommen

Max Verstappen ist sich zwei Wochen nach seiner Kollision mit Valtteri Bottas beim Italien-Grand-Prix keiner Schuld bewusst. Dass ihm die Sportkommissare für seine Aktion eine Fünf-Sekunden-Strafe aufbrummten, juckt den Red-Bull-Star nicht mehr. Für korrekt hält er die Entscheidung trotzdem nicht. Er habe "nichts falsch gemacht" und das Vorgehen der FIA sei "sehr streng" gewesen.

Sein rabiate Fahrweise, mit der er Bottas beim Anbremsen der ersten Schikane außen auf den Grünstreifen und dann in den Notausgang drückte, sei den Nachteilen seines Renault-Motors geschuldet gewesen: "Ich muss mich hart verteidigen, weil mir Power auf der Geraden fehlt", so Verstappen.

"In Monza haben sich andere gegenseitig von der Strecke gedrängt, ihre Autos beschädigt oder sind sich in die Kiste gefahren", zählt der Niederländer auf. "Aktionen, die meiner Meinung nach ziemlich aggressiv gewesen sind, sind gar nicht bestraft worden." Hinzu kommt, dass Verstappen das Vorgehen nicht nur für unverhältnismäßig hält, sondern Bottas mindestens eine Mitschuld gibt.

"Er hat sich wohl ein wenig verschätzt"

Nicht er habe den Mercedes-Konkurrenten abgedrängt, vielmehr sei Bottas an seinem Auto "angeeckt". Um seine These zu untermauern, zitiert Verstappen einen Vorfall aus der Saison 2017, als es zwischen den damaligen Williams-Piloten Lance Stroll und Felipe Massa an gleicher Stelle beinahe krachte - mit dem Unterschied, dass der Brasilianer zurücksteckte und die Sache im Sande verlief.

"Massa war sehr clever und ist mit dem Rad nicht angeeckt, aber auf der weißen Linie geblieben", sagt Verstappen, der die Szene im Zuge der Aufarbeitung des Italien-Grand-Prix' angeschaut hat. Seine These: Auch Bottas hätte sich diesen Platz suchen können und ihn nicht berühren müssen.

Die Absicht, ihn in ein strafbares Manöver zu zwingen, will er dem Finnen aber nicht unterstellen. "Nein", sagt Verstappen. "Man sollte im Hinterkopf behalten, dass wir 340 km/h gefahren sind. Da geht es um Millisekunden. Er hat sich wohl ein wenig verschätzt." Es sei um Millimeter gegangen.

Strafe mittlerweile kein Thema mehr

Weiter beschäftigen will sich Verstappen mit der Sache nach einem Gespräch mit seinem Vater und seinem Manager nicht. "Ich habe mich beruhigt", bekennt er im Vorfeld des Singapur-Grand-Prix. "Nur in dem Moment, in dem ich es für unfair gehalten habe, bin ich böse geworden. Die Reaktion ist normal." Er werde es Konkurrenten weiter so schwierig wie möglich machen, ihn zu überholen.

"Ich hätte ihn einfach vorbeilassen können und wäre noch immer ein tolles Rennen gefahren", meint Verstappen, "aber ich bin nicht hier, um Vierter zu werden. Wenn ich Dritter werden kann, gebe ich 101 Prozent, um Dritter zu bleiben." Ob er wegen einer Strafe auf dem Papier Vierter oder Fünfter wird, würde ihn dagegen nicht scheren.

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