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Leclerc mit Kampfansage an Sebastian Vettel

13.09.2018 15:09
Charles Leclerc sieht sich bei Ferrari nicht als Nummer zwei
Charles Leclerc sieht sich bei Ferrari nicht als Nummer zwei

Deutliche Ansage an Sebastian Vettel: Ferrari-Neuzugang Charles Leclerc denkt gar nicht daran, dass er in der kommenden Formel-1-Saison bei der Scuderia womöglich nur die Nummer zwei im Team sein könnte - zumindest in den ersten Rennen des Jahres.

"Es ist in jedem Team dasselbe: Am Anfang der Saison gibt es zwei Fahrer, die den gleichen Status haben. Erst ab einem gewissen Punkt gibt es offensichtlich eine Teamorder, weil ein Fahrer in der WM eine Rolle spielt und der andere nicht", sagte der Monegasse vor dem Großen Preis von Singapur.

Dass er von den Verantwortlichen von Beginn an einen Helferstatus bekommen könnte, denkt Leclerc nicht. "Ich glaube, dass sie uns am Anfang der Saison frei fahren lassen", erklärte 20-Jährige, der das Cockpit von Kimi Räikkönen übernimmt, der im Gegenzug zu Leclercs aktuellem Team Sauber wechselt.

Vettel "war immer sehr nett zu mir"

Menschliche Probleme fürchtet der Shootingstar der aktuellen Saison bei der Zusammenarbeit mit Sebastian Vettel nicht. "Er war immer sehr nett zu mir. Jedes Mal, wenn ich im Simulator für Ferrari getestet habe, hat er mir eine Nachricht geschickt. Das war großartig. Mit ihm zusammenzuarbeiten, wird sicherlich noch besser werden", so Leclerc, der sagt: "Ich kann von ihm sicher eine Menge lernen."

Konkrete Ziele hat sich das Ferrari-Eigengewächs für seine erste Saison bei der Scuderia noch nicht gesetzt. "Das ist schwer zu sagen. Ich werde einfach versuchen, das Beste aus dem Auto herauszuholen. Dieses Jahr hat Ferrari ein Auto, um den Titel zu gewinnen. Wenn das im nächsten Jahr auch so ist, kann nur der Titel das Ziel sein."

 

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