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Neuer Look: So sehen die Formel-1-Boliden der Zukunft aus

14.09.2018 13:46
Die Formel-1-Fahrer können sich auf einen anderen Look ihrer Boliden freuen
Die Formel-1-Fahrer können sich auf einen anderen Look ihrer Boliden freuen

Liberty Media hat am Freitag die ersten Konzeptzeichnungen für neue Formel-1-Autos ab der Saison 2021 veröffentlicht. Die in Zusammenarbeit mit der FIA und den Teams entstandenen Modelle sollen Boliden, die "besseres Racing erlauben und auch eine entsprechende Optik vorweisen" zeigen, heißt es in einer Pressemitteilung. Ziel sei es gewesen, Wagen zu entwerfen, die "einfacher hintereinander herfahren sowie überholen können" und als Postermotive in Kinderzimmern taugen.

Formel-1-Sportchef Ross Brawn zeigt sich erfreut: "Ich erkenne keinen Grund, wieso wir nicht toll aussehende Autos bauen können", meint er. "Es ärgert mich, wenn ein Wagen in einem Computerspiel besser aussieht als der, den wir auf der Strecke fahren lassen." Dennoch sei es oberste Maxime, für ein Technisches Reglement zu sorgen, dass Zweikämpfe und spannende Rennaction erlaubt.

Das Problem: Die Formel 1 ist geprägt von extremen Designs und setzt als Konstrukteurs-Meisterschaft naturgemäß nicht auf Einheitschassis. Daher nutzten Liberty Media und die FIA andere Serien mit vorzeigbarem Unterhaltungswert - wie etwa die Formel 2 - nur bedingt als Vorbild. Wenn überhaupt gab die nordamerikanische IndyCar-Serie Impulse. Ein Austausch fand offenbar statt.

Dennoch: Das Design war bei den nun präsentierten Konzepten Trumpf. "Es ist das erste Mal, dass die Formel 1 sich diesem Aspekt vorrangig widmet", beschreibt Brawn eine Kehrtwende in der Politik hinter den Kulissen, die unter Bernie Ecclestone andere Schwerpunkte hatte. "Wir wollen Autos, die inspirieren. Die Formel 1 ist die Königsklasse, ihre Wagen sollten sensationell aussehen."

"Die 18-Zoll-Räder sehen viel besser aus"

Herausgekommen sind drei Modelle, die eine aggressivere Silhouette sowie ein prägnanteres und aggressiveres Erscheinungsbild vereinen - mitsamt den fest eingeplanten 18-Zoll-Rädern und aerodynamischen Anpassungen, um das Überholen zu vereinfachen. Konzept eins setzt beim Halo an und zeigt einen Ansatz, bei dem der Kopfschutzbügel stärker in das Gesamtdesign integriert ist.

Konzept zwei baut darauf auf. Es ist um Abdeckungen der Radaufhängung sowie um Windabweiser ("Haifischflossen") am Halo und am Unterboden ergänzt. "Es wirkt extremer", findet Brawn. "Die 18-Zoll-Räder sehen viel besser aus, aber wir wollen sie auch aus technischen Gründen haben."

Das dritte Konzept ähnelt den aktuellen Autos am stärksten, verfügt jedoch über Chassisteile, die den Luftstrom um die Räder herum beruhigen sollen - ein Schlüssel auf dem zu weniger "Dirty Air", also Luftverwirbelungen im Umfeld des Fahrzeugs, die das Hinterherfahren verunmöglichen.

Jedes Team verfügt über die Modelle

Liberty Medias Ziel ist es, einen Rahmen für die Saison 2021 Ende kommenden Jahres abgesteckt zu haben. "Wir wünschen uns, dass die Interessenten Schlange stehen, um sich in der Formel 1 zu engagieren", meint Brawn. "Es war ermutigend, dass es eine Reihe von Bewerbern gab, als Force India in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. Wenn ich an Manor vor einigen Jahren zurückdenke, ließ sich das Team nicht verkaufen. Das Vertrauen in die Formel 1 muss seitdem gestiegen sein."

Die Teams sind fortan an der Entwicklung beteiligt. Die drei unterschiedlichen Konzepte werden bereits von ihnen in ihren Windkanälen getestet - dafür wurden extra zusätzliche Arbeitsstunden erlaubt. "Alle Mannschaften verfügen über Modelle, die wir gebaut haben. Sie sehen sie sich an und informieren uns", meint Brawn. Man wolle auf dem Weg zur neuen Formel 1 an einem Strang ziehen.

 

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