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Transfers? Rummenigge verspricht: "Haben die Mittel!"

12.09.2018 23:06
Karl-Heinz Rummenigge hat sich kritisch zur DFL geäußert
Karl-Heinz Rummenigge hat sich kritisch zur DFL geäußert

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München hat einmal mehr betont, seinen Klub im internationalen Wettbewerb bestens aufgestellt zu sehen. 

Die eigene Konkurrenzfähigkeit im internationalen Vergleich sieht Rummenigge keineswegs in Gefahr, trotz ausgebliebener Mega-Transfers im abgelaufenen Sommer.

Große Investition im sportlichen Bereich schloss Rummenigge im klubeigenen TV-Sender "fcbayern.tv" in der mittelfristigen Zukunft aber keineswegs aus: "Wir haben Douglas Costa verkauft, Sebastian Rudy und Juan Bernat abgegeben und ordentlich Geld in die Kasse gekriegt. Wir haben die finanziellen Mittel, um einen großen Transfer zu machen. Wenn wir die Notwendigkeit sehen, ist das möglich. Das lässt uns alle mit Ruhe und Optimismus in die Zukunft schauen".

Auf die Ambitionen in der laufenden Bundesliga-Saison angesprochen stellte der FCB-Boss klar, dass die Münchner die Titelserie in der Fußball-Bundesliga unbedingt ausbauen wollen: "Wir wollen den Titel zum siebten Mal nach München holen. Das wird kein Selbstläufer. Die Voraussetzung ist gut. Und ich mache keinen Hehl daraus: Wir wollen auch in der Champions League Großes erreichen. Vergangenes Jahr haben wir mit viel Pech das Finale verpasst. Das wäre möglich gewesen. Lamentieren bringt nichts. Wir haben eine gute Mannschaft und hohe Ziele."

Erneute Kritik an der DFL

Der Bayern-Boss hat darüber hinaus erneut Kritik an der Deutschen Fußball Liga (DFL) geübt. "Mir fehlt ein bisschen die Vision: Wo will die Liga hin, und wie will sie am Ende des Tages dorthin kommen", sagte der 62-Jährige bei "fcbayern.tv".

Dass bei der DFL eine Strukturreform angedacht sei, bewertete Rummenigge als "guten Ansatz". Allerdings müsse die Liga "den Worten auch Taten folgen lassen". Mit Blick auf die 50+1-Regel und das Solidaritätsprinzip bei der Verteilung der TV-Gelder erklärte Rummenigge, man versuche, sich in Deutschland "eine eigene Kultur zu schaffen. Diese im globalen Wettbewerb aufrechtzuerhalten, wird nicht einfach."

DFL-Präsident Reinhard Rauball hatte am Montag seinen Rückzug für das nächste Jahr angekündigt und im Zuge dessen eine Strukturreform beim Dachverband der 1. und 2. Bundesliga angeregt.

 

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