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Herrlich wackelt: Denkt Bayer über Peter Stöger nach?

03.09.2018 09:46
Steht nach zwei Spielen schon unter Druck: Trainer Heiko Herrlich von Bayer Leverkusen
Steht nach zwei Spielen schon unter Druck: Trainer Heiko Herrlich von Bayer Leverkusen

Bahnt sich bei Bayer Leverkusen bereits nach zwei Spieltagen der erste Trainerwechsel der laufenden Saison in der Fußball-Bundesliga an? Heiko Herrlich soll nach dem Fehlstart der Werkself wackeln, der ehemalige BVB-Trainer Peter Stöger ein Nachfolgekandidat sein.

Das hatte sich Heiko Herrlich ganz anders vorgestellt: Mit großen Ambitionen war Bayer Leverkusen gestartet. Nach zwei Spielen und null Punkten rangiert der Tabellenfünfte der Vorsaison auf Platz 16 - der schlechteste Saisonstart seit 25 Jahren.

"Bild" spekuliert bereits über mögliche Nachfolger für Herrlich. Die vereinslosen Ralph Hasenhüttl (zuletzt RB Leipzig) und Peter Stöger, im Sommer bei Borussia Dortmund ausgeschieden, wären demnach Optionen. Der im Frühjahr beim VfB Stuttgart entlassene Hannes Wolf war bei der peinlichen 1:3-Heimpleite Bayers gegen Fast-Absteiger VfL Wolfsburg sogar im Stadion. Auch Marco Rose könnte nach der verpasste Champions-League-Qualifikation mit RB Salzburg ein Thema werden.

Herrlich muss inzwischen sogar mit öffentlicher Kritik aus der Chefetage leben. "Wir wollen in die Champions League. Das sage ich auch in die Richtung von Heiko Herrlich", zitierte der "kicker" Werner Wenning, Vorsitzender im Gesellschafterausschuss der Leverkusener.

Auch der neue Bayer-Geschäftsführer Fernando Carro setzte Herrlich unter Druck: "Die Ambitionen ändern sich nicht."

Bayer Leverkusen muss jetzt zum FC Bayern

Bei bereits sechs Zählern Rückstand auf Tabellenplatz drei eine klare Ansage in Richtung sportlicher Führung, schnellstens mit dem Punkten und Gewinnen anzufangen.

Von der Königsklasse dürfte aber zunächst keine Rede mehr sein. Zu planlos agierten die Leverkusener gegen Wolfsburg, zu unorganisiert war auch schon der Auftritt zum Saisonstart bei Borussia Mönchengladbach (0:2). 

Bayer spielt momentan mit großer Verunsicherung, was vor allem bei eigenem Ballbesitz im Spiel nach vorne zu beobachten ist. Und dann noch die deutlichen Forderungen aus der Chefetage, die sich nicht scheut, auch die ganz großen Ambitionen zu artikulieren. "Da ist noch der Traum vom Titel", sagte Wenning.

Weiter geht es für Leverkusen am 15. September ausgerechnet bei Rekordmeister FC Bayern München. Dort haben die Rheinländer die letzten fünf Auswärtsspiele in der Bundesliga allesamt verloren.

 

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