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Playoffs zur Champions League

Ajax Amsterdam und Young Boys Bern tüten Königsklasse ein

28.08.2018 23:04
Ajax Amsterdam hat die Gruppenphase der Champions League erreicht
© Dynamo Kiev v Ajax Amsterdam
Ajax Amsterdam hat die Gruppenphase der Champions League erreicht

Der niederländische Fußball-Rekordmeister Ajax Amsterdam hat zum ersten Mal seit der Saison 2014/15 die Gruppenphase der Champions League erreicht.

Im Rückspiel der Playoffs zur Königsklasse reichte dem Traditionsverein am Dienstagabend ein torloses Remis bei Dynamo Kiew. Bei den Gästen stand der ehemalige Schalker Klaas-Jan Huntelaar in der Startelf. Im Hinspiel hatte sich Ajax mit 3:1 durchgesetzt.

Vor der Partie waren neun Hooligans nach einer Schlägerei festgenommen worden. Der Konflikt brach in einer Bar in der Nähe des Olympiastadions aus, teilte die Polizei mit. Videos zufolge gingen mehrere Dutzend Menschen aufeinander los und schossen dabei Feuerwerkskörper ab. Ob es Verletzte gab, ist bislang nicht bekannt. Die Partie wurde von rund 1500 Polizisten gesichert.

Young Boys erstmals in der Gruppenphase

Grenzenloser Jubel herrschte derweil beim Schweizer Meister Young Boys Bern: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte löste der Klub das Ticket für die europäische Eliteklasse.

Das Ex-Team des Frankfurter Trainers Adi Hütter gewann bei Dinamo Zagreb mit 2:1 (0:1). Das Hinspiel war 1:1 ausgegangen. Gefeierter Held war der Franzose Guillaume Hoarau, der mit einem Blitz-Doppelpack (64./66.) für die Entscheidung sorgte.

AEK Athen schaltet Videoton aus

Auch der griechische Meister AEK Athen schaffte nach langer Abstinenz die Rückkehr auf die große Fußballbühne. Gegen Videoton FC aus Ungarn reichte den Hellenen ein 1:1 (0:0) vor heimischer Kulisse. Den ersten Vergleich hatte AEK 2:1 gewonnen.

Für den Klub, der nach zwischenzeitlichem Zwangsabstieg erst seit 2015 wieder in der höchsten griechischen Liga spielt, ist es die erste Champions-League-Teilnahme seit der Saison 2006/07.

Die Auslosung der Gruppen findet am Donnerstag in Monaco statt. In den Lostöpfen sind dann auch die Bundesligisten Bayern München, Schalke 04, 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund.

 

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