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Großer Preis von Belgien

Hülkenberg: Force India "kaum zu schlagen"

24.08.2018 20:42
Nico Hülkenberg glaubt nicht, dass er Force India in Spa abhängen könnte
Nico Hülkenberg glaubt nicht, dass er Force India in Spa abhängen könnte

Überraschend gutes Ergebnis für die Renault-Mannschaft im Freitagstraining zum Belgien-Grand-Prix in Spa-Francorchamps: Carlos Sainz und Nico Hülkenberg landeten auf den Plätzen acht und elf - auf einer motorlastigen Strecke, von der die Piloten im Vorfeld wussten, dass sie ihnen Probleme bereiten würde. Der Deutsche ist deshalb "ziemlich zufrieden".

Wie zu hören ist, könnten Updates am R.S.18 für die ordentliche Vorstellung verantwortlich sein: "Dazu darf ich nichts sagen", blockt Hülkenberg ab, deutet aber an: "Klar, Aerodynamik ist immer Trumpf." Fakt ist, dass Renault in Spa auf einen neuen Unterboden vertraut. Hülkenberg testete ihn in der ersten, Sainz in der zweiten Session. Beide sprechen von einem "positiven" ersten Eindruck.

Wahrscheinlich kommt der Unterboden auch in Qualifikation und Rennen zum Einsatz. "Die Rundenzeiten machen Mut", findet Sainz. "Das Gefühl? Kaum zu sagen, denn ich bin am Vormittag mit viel Abtrieb gefahren und habe später weniger einstellen lassen. Auch das war leistungssteigernd." Die Änderung bewirkte, dass Sainz Pouhon nicht mehr mit Vollgas fahren konnte. Zeigt: Renault musste Kompromisse beim Kurvenspeed eingehen, um seinen PS-Nachteil zu kompensieren.

Force India "kaum zu schlagen"

Hülkenberg ahnt, dass es nicht reichen wird, um ärgster Verfolger der Topteams zu werden: "Force India war auf einer Runde verdammt schnell", spielt er auf Sergio Perez an, der 0,819 Sekunden vor Sainz landete. "Sie sehen sehr, sehr stark aus. Ich habe auf den Onboard-Aufnahmen bemerkt, dass ihr Auto nicht nur auf der Geraden schnell ist, sondern auch in den Kurven ziemlich solide."

"Kaum zu schlagen" sei Force India daher. Trotzdem betrachtet Hülkenberg Renault besser aufgestellt als in Ungarn, wo das Team im Vorfeld als Mittelfeld-Favorit gehandelt worden war - und unter ferner liefen fuhr. Trotzdem muss der Emmericher befürchten, aufgrund seiner Strafversetzung nach dem Qualifying von dem guten Speed des Autos nicht profitieren zu können. Ein speziell auf das Rennen ausgerichtetes Set-up sei kein Ausweg aus der Misere, stellt Hülkenberg klar.

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