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Ferrari setzt nächstes Ausrufezeichen

Kimi-Bestzeit in Spa - Hamilton hängt Vettel ab

24.08.2018 16:37
Kimi Räikkönen war der schnellste Mann im zweiten Training
Kimi Räikkönen war der schnellste Mann im zweiten Training

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen hat im zweiten Freien Training zum Belgien-Grand-Prix in Spa-Francorchamps die Bestzeit gesetzt.

Der Finne verwies dank einer Runde in 1:43.355 Minuten die Mercedes-Piloten Lewis Hamilton (+0,168 Sekunden) und Valtteri Bottas (+0,448) auf die Plätze. Damit untermauerte die Scuderia ihre bereits vermutete Favoritenrolle. Räikkönen fand seine Leistung "ganz okay, aber bis zum Qualifying gibt es noch einiges zu tun".

Max Verstappen (+0,691) hatte als bester Red-Bull-Fahrer die erwarteten Probleme auf der Powerstrecke Spa. Dem Renault-befeuerten Auto fehlt es im Trockenen schlicht an den nötigen Pferdestärken, was auch sein scheidender Teamkollege Daniel Ricciardo (6./+0,895) zu spüren bekam.

>>> das Ergebnis des zweiten Freien Trainings in der Übersicht

Einen schwierigen Auftakt erlebte Sebastian Vettel, der über Rang fünf (+0,774) nicht hinauskam. Der Grund, warum Räikkönen besser in Form war, war trotz eines kleinen Ausritts ("Sorry, ich habe das Auto verloren") hinter der Les-Combes-Kurve zunächst nicht ersichtlich. Technische Probleme hatte der Deutsche nicht und wusste bei Longruns wieder zu überzeugen. Mit Soft-Reifen und vollem Tank war er schnellster Mann.

"Am Anfang braucht man etwas, den Rhythmus wiederzufinden", sagte der Hesse. In den stark verbesserten Autos ziehe es "schon gewaltig am ganzen Körper. Es ist dann nicht so einfach, jede Kurve zu treffen", erklärte der 31-Jährige.

Mit dem weiterentwickelten Ferrari-Motor waren beide Scuderia-Fahrer zufrieden. "Aber das war erst der Freitag", sagte Vettel: "Wir haben ein paar Sachen ausprobiert und werden sehen, wie das Qualifying läuft." Der Bedeutung des Rennens ist sich der Hesse, der in der WM-Wertung 24 Punkte hinter Hamilton liegt, sehr bewusst: "Jetzt kommen nur noch Schlüsselrennen."

Sauber stark, Vandoorne blamabel

Das Mittelfeld führte - beim formalen Debüt - überraschend Force-India-Nachfolger Racing Point mit Sergio Perez (7.) an. Der Mexikaner distanzierte die Konkurrenz von Renault und Sauber auf über acht Zehntelsekunden.

>>> das Powerranking vor dem Großen Preis von Belgien

Überraschend stark präsentierten sich die beiden Sauber, die auf den Plätzen neun (Ericsson) und zehn (Leclerc) landeten und sich damit direkt vor Nico Hülkenberg positionierten. Der Renault-Pilot wird aber ebenso wie Bottas beim Start am Sonntag in der letzten Reihe stehen. Hülkenberg bekam einen komplett neuen Antrieb, das Auto von Bottas treibt eine neue Motorenausbaustufe an. Beide Piloten überschreiten damit das für die Saison zulässige Kontingent.

Hülkenberg nahm es frustriert zur Kenntnis: "Auf einer Strecke wie dieser aus der letzten Reihe zu starten, ist schon sehr hart." Bottas sieht es lockerer: "Hier kann man doch hervorragend überholen."

Ein trauriges Bild gab Stoffel Vandoorne bei seinem Heimspiel ab. Der Belgier landete wie schon im 1. Training auf dem 20. und letzten Platz.

 

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