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Wermutstropfen nach Leverkusener Erstrundensieg

Bestätigt: Baumgartlinger fehlt Bayer monatelang

19.08.2018 12:39
Julian Baumgartlinger von Bayer Leverkusen hat sich am Knie verletzt
© getty, Adam Pretty
Julian Baumgartlinger von Bayer Leverkusen hat sich am Knie verletzt

Bayer Leverkusen hat glanzlos die Auftakthürde im DFB-Pokal gemeistert. Ein Wermutstropfen beim etwas glücklichen Sieg in Pforzheim war Julian Baumgartlingers Knieverletzung.

Pforzheims Vorstandsvorsitzender Markus Geiser gratulierte Bayer Leverkusen bereits höflich zum Pokalsieg. Die Vorstellung der Werkself beim 1:0 (1:0)-Zittersieg in der 1. Runde gegen den 1. CfR Pforzheim war aber alles andere als titelreif.

Zudem plagen den "späteren DFB-Pokalsieger", wie der Boss des Fünftligisten den Bundesligisten am frühen Samstagabend aus dem sonnigen Schwarzwald verabschiedete, nach der Verletzung von Julian Baumgartlinger Personalprobleme im Mittelfeld.

Am Sonntag bestätigte sich beim Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft, der in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ausgewechselt werden musste, der befürchtete Innenbandriss im linken Knie. Rund zwei Monate muss Bayer auf Baumgartlinger verzichten.

Zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach am kommenden Samstag (18:30 Uhr) wird es "langsam eng" auf der "Sechs", bekannte Trainer Heiko Herrlich. Neben Baumgartlinger fehlt auch Charles Aranguiz mit Knieproblemen noch auf unbestimmte Zeit.

Baumgartlinger-Ausfall für Herrlich "der einzige Wermutstropfen"

Für Herrlich war Baumgartlingers Verletzung "der einzige Wermutstropfen" des Tages, doch die Personaldecke bleibt dünn.

"Was uns fehlt, ist der komplette Kader", sagte Bayer-Kapitän Sven Bender. In Pforzheim fehlten auch Leon Bailey und Karim Bellarabi verletzt. Zudem könnte Benjamin Henrichs bald weg sein.

Den Linksverteidiger zieht es wohl in die französische Ligue 1 zur AS Monaco. "Er hat mich die Tage nach der Freigabe für Monaco gefragt", sagte Herrlich.

Die Pforzheimer präsentierten sich in ihrem ersten DFB-Pokalspiel seit 19 Jahren von ihrer besten Seite, nur zum Weiterkommen reichte es eben nicht. "Die Chance war da, in die Verlängerung zu gehen. Dass der Schiedsrichter den Elfmeter nicht gegeben hat, hat mir sehr weh getan", sagte CfR-Trainer Gökhan Gökce.

In der Schlussphase hatte Schiedsrichter Frank Willenborg (Osnabrück) nach einer Ecke einen Handelfmeter verwehrt. Auf der anderen Seite hatte es zuvor einen berechtigten Foulelfmeter gegeben, Lucas Alario (27.) traf für die Werkself zum glanzlosen Sieg.

 

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