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Ex-HSV-Retter spricht über seine zwei Jahre in Hamburg

Zeit beim HSV: Waldschmidt zieht negatives Fazit

15.08.2018 12:13
Luca Waldschmidt hat beim HSV nicht sein Glück gefunden
Luca Waldschmidt hat beim HSV nicht sein Glück gefunden

Luca Waldschmidt will sich beim Fußball-Bundesligisten SC Freiburg endlich als Stammspieler im deutschen Oberhaus etablieren. Kurz vor Ligastart hat er noch einmal auf seine zwei Jahre beim Hamburger SV zurückgeblickt.

Der Stürmer rettete den einstigen Bundesliga-Dino mit seinem Treffer im Saisonfinale 2016/17 gegen den VfL Wolfsburg zwar vor dem Abstieg, ging im Folgejahr aber sang- und klanglos mit dem HSV unter. Insgesamt brachte es der 22-Jährige nur auf zwei magere Tore in 35 Ligaeinsätzen.

Waldschmidt beklagte dabei fehlendes Vertrauen in seiner Zeit in der Elbstadt, wie er in der "Sport Bild" offenbarte: "Es ist wichtig, dass ein junger Spieler Ruhe hat, frei aufspielen kann und nicht diesen Druck im Rücken hat: Wenn du einmal schlecht spielst, bist du sofort wieder raus." 

Der gebürtige Siegener betonte aber, dass er seinen einstigen Trainern beim HSV um Markus Gisdol und Bernd Hollerbach keine Vorwürfe macht: "Es ist meine Schuld. Es liegt an mir, ob ich spiele oder nicht. Egal, wer Trainer ist. Natürlich passt der eine Stil besser als der andere." Gleichzeitig räumte Waldschmidt ein, dass der äußerst defensive Spielstil unter Hollerbach ihm nicht gelegen habe.

In Freiburg von Beginn an "Vertrauen gespürt"

Erst nach dem zweiten Trainerwechsel in der abgelaufenen Spielzeit kam der U-Nationalspieler besser zurecht: "Unter Christian Titz hat es am Ende gut geklappt. Ich spielte mehrere Spiele am Stück und habe gemerkt, wie alles sicherer und normaler wird." Bekanntermaßen konnte der erste Abstieg der Hamburger Vereinsgeschichte dennoch nicht verhindert werden. 

Rückblickend zog Waldschmidt ein enttäuschendes Fazit unter seine zwei Jahre in Hamburg: "Die Erwartungshaltung war immer extrem hoch, aber beim HSV haben wir uns den Mist auch selbst eingebrockt. Für mich war das nicht einfach, weil die Trainer dann oft lieber auf erfahrene Spieler setzen", so der Offensivmann, der sich nach den Stationen Eintracht Frankfurt und Hamburger SV nun endlich als Stammkraft in der Bundesliga behaupten will. 

Das Umfeld und nicht zuletzt Cheftrainer Christian Streich bedeuten für Waldschmidt "sehr gute Bedingungen, um den nächsten Schritt zu machen". Ihm komme zugute, dass er in Freiburg von Beginn an "Vertrauen spüre".

 

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Tabelle

#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Hamburger SVHamburger SVHamburger SV1383217:12527
21. FC Köln1. FC Köln1.FC Köln1373332:181424
31. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin1358019:81123
4FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli1372419:18123
5VfL BochumVfL BochumBochum1355322:15720
61. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim1355320:14620
7Jahn RegensburgJahn RegensburgRegensburg1355324:20420
8SpVgg Greuther FürthSpVgg Greuther FürthGr. Fürth1355318:18020
9SC Paderborn 07SC Paderborn 07Paderborn1346326:24218
10Holstein KielHolstein KielHolstein Kiel1346322:21118
11Dynamo DresdenDynamo DresdenDresden1353517:20-318
12SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98Darmstadt1352617:18-117
13Erzgebirge AueErzgebirge AueAue1342713:18-514
14Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeld1334616:21-513
15SV SandhausenSV SandhausenSandhausen1324713:20-710
16MSV DuisburgMSV DuisburgDuisburg1324712:20-810
171. FC Magdeburg1. FC MagdeburgMagdeburg1316616:24-89
18FC Ingolstadt 04FC Ingolstadt 04Ingolstadt1315713:27-148
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  • Relegation
  • Abstieg
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