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Verzweiflung nach Angriff auf Schiri-Assistenten

10.08.2018 13:29
In Graz kam es am Donnerstag zu einem Eklat
© EIBNER/EXPA/Dominik Angerer
In Graz kam es am Donnerstag zu einem Eklat

Nach dem Becherwurf gegen Schiedsrichter-Assistent Fredrik Klyver haben die Verantwortlichen des österreichischen Vizemeisters Sturm Graz betroffen reagiert.

"Der Vorfall lässt mich verzweifelt zurück. Es muss mit allen Sanktionen gegen den Täter vorgegangen werden. Das ist ein nicht bezifferbarer Imageschaden für uns", sagte Sportdirektor Günter Kreissl.

Der Vorfall hatte zu einer Spielunterbrechung in der dritten Runde der Europa-League-Qualifikation zwischen Graz und AEK Larnaca (0:2) geführt. Der schwedische Schiedsrichter Mohammed Al-Hakim hatte die Teams in die Kabine geschickt, nachdem sein Assistent Klyver offenbar von einem Becher in der Schlussphase der Partie am Kopf getroffen wurde. Klyver erlitt eine Platzwunde.

Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter kurz nach dem Vorfall in Gewahrsam, nachdem er durch Videoaufzeichnungen klar identifiziert wurde. Das Spiel wurde nach mehr als einer 30-minütigen Unterbrechung fortgesetzt, der Vierte Offizielle Magnus Lindgren übernahm Klyvers Part an der Seitenlinie. Sturm Graz droht nun eine harte Strafe durch die Europäische Fußball-Union (UEFA).

"Es ist für mich schwer, ein Statement abzugeben. Ich möchte die besten Genesungswünsche an den Schiedsrichter-Assistenten übermitteln. Man kann verlieren, aber was wir heute gesehen haben, hat auf keinem Fußballplatz der Welt etwas zu suchen. Das hat mich mehr bewegt als die sportliche Seite", sagte Graz-Trainer Heiko Vogel.

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