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"Wir müssen alles selbst bauen ..."

"Unfair": Renault macht gegen "Super-Teams" mobil

09.08.2018 15:11
Renault-Teamchef Cyril Abiteboul hat sich zu den Antrieben in der Formel 1 geäußert
Renault-Teamchef Cyril Abiteboul hat sich zu den Antrieben in der Formel 1 geäußert

Haas mit Ferrari und möglicherweise bald Williams mit Mercedes: Wie Teamchef Cyril Abiteboul im Gespräch mit "auto motor und sport" erklärt, wolle Renault in der Strategiegruppe der Formel 1 gegen die enge technische Kooperation einiger Mannschaften mit ihren Antriebszuliefern vorgehen.

Sich anbahnende "Super-Teams" mit einem gemeinsamen Fundus nicht-gelisteter Teile sorgen laut Berater Alain Prost für massive Chancenungleichheit. "Das ist unfair", schimpft er und spielt auf die Haas-Truppe an: "Wir müssen alles selbst bauen. Sie kriegen zwei Drittel des Autos von Ferrari."

Jedoch ist das Gebaren regelkonform. "Dieses Thema muss jetzt endlich auf die Agenda. Wir sprechen es seit Monaten an, und keiner hört uns zu. Das ist unsere Chance, es publik zu machen", poltert Abiteboul. Kurioserweise schießt er damit auch gegen Force Indias Verbindung zu Mercedes, obwohl sich die Pinken in den vergangenen Jahren selbst lauthals über Haas beschwert haben.

Renault sind "Super-Teams" auch ein Dorn im Auge, weil die Franzosen selbst nicht die Möglichkeit haben, eines zu werden. Mit McLaren als einzigem Formel-1-Kunden ist ein Team, das als sich als Konstrukteur definiert und kaum in eine Statistenrolle drängen lassen wird, mit ihnen im Bunde.

FIA-Rennleiter Charlie Whiting teilt die Sorgen Renaults: "Die Formel 1 könnte bald schon von zwei oder drei Super-Teams beherrscht werden", sagt er gegenüber "auto motor und sport".

 

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