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Pherais Zauberecke reicht Dortmund nicht

BVB-Nachwuchs verpasst Turniersieg - S04-Scout sieht zu

05.08.2018 12:47
Immanuel Pherai traf für den BVB
© getty, Mika Volkmann
Immanuel Pherai traf für den BVB

Der U19-Nachwuchs von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat das Finale um den Ruhrcup 2018 gegen Rapid Wien mit 4:5 im Elfmeterschießen verloren. Das Endspiel wurde über zweimal 35 Minuten ausgespielt.

Die Gäste aus Österreich erwischten im Stadion Rote Erde den besseren Start und gingen nach 15 Minuten durch Daniel Markl in Führung, dann drehte der BVB auf. Nachdem Jano Baxmann aus 20 Metern den Ausgleich knapp verpasste, zauberte Immanuel Pherai das 1:1 aus dem Fuß. Eine Ecke des 17-jährigen Niederländers segelte direkt ins Rapid-Tor. Keeper Niki Hedl machte beim Gegentreffer allerdings keine gute Figur.

Mit 1:1 ging es in die zweiten 35 Minuten, die der BVB von Beginn an etwas druckvoller gestaltete. Das erste Ausrufezeichen setzten allerdings erneut die Österreicher: Ein Konter der Wiener endete nach 50 Minuten an der Latte des Dortmunder Tores. Niki Wunsch schickte das Leder auf die Reise, BVB-Keeper Lucien Hawryluk wäre wohl chancenlos gewesen.

Mit vergebenem Strafstoß ins Elfmeterschießen

Gut zehn Minuten später stellte Pherai erneut seine Klasse unter Beweis. Sein Freistoß segelte allerdings hauchdünn am Ziel vorbei. Die größte Chance zum Sieg vergab Emre Aydinel unmittelbar vor dem Schlusspfiff. Der gebürtige Bielefelder scheiterte mit einem Elfmeter am stark reagierenden Hedl.

Beim Showdown vom Punkt bewies Rapid dann die besseren Nerven. Nachdem die ersten drei Schützen beider Klub verwandelten, vergab Reda Khadra den entscheidenden BVB-Versuch.

Das Spiel um Platz drei entschied derweil die Jugend von Hannover 96 für sich. Die Niedersachsen setzten sich mit 1:0 gegen die U19 des 1. FC Köln durch. 

Auf der Tribüne schaute sich Ex-HSV-Coach Peter Knäbel, aktuell technischer Leiter der Schalker Knappenschmiede das Geschehen an. Ob der 51-Jährige potenzielle Kandidaten für die Königsblauen ausgemacht hat, bleibt abzuwarten. 

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