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Philipp als BVB-Mittelstürmer? "Nehme es, wie es kommt"

12.07.2018 16:15
Maximilian Philipp spielt seit Sommer 2017 für den BVB
Maximilian Philipp spielt seit Sommer 2017 für den BVB

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat sich in diesem Sommer zwar schon auf mehreren Positionen verstärkt. Einen neuen Stürmer hat Sportdirektor Michael Zorc jedoch noch nicht präsentiert. BVB-Angreifer Maximilian Philipp könnte mit einer neuen Rolle indes auch leben.

Der 24-Jährige, der in der vergangenen Saison vom SC Freiburg ins Ruhrgebiet wechselte, ist eigentlich gelernter Außenstürmer. Dennoch könnte Trainer Lucien Favre den Angreifer künftig auch im Zentrum einsetzen - nicht nur aus Ermangelung an Alternativen. Philipp sei hinsichtlich seiner Position "relativ offen", zitiert "Ruhr Nachrichten" den Dortmunder. 

"Ich bin variabel. Ich nehme es, wie es kommt", so Philipp weiter. Mit Favre über seine vermeintlich neue Rolle gesprochen hat er indes nach eigener Aussage nicht. Derzeit läge der Fokus vielmehr auf Gespräche in der Gruppe.

Favres Spielidee "begeistert"

Philipp fand unterdessen nach der ersten Woche unter dem Schweizer Coach durchweg positive Worte. Das Training sei zwar "sehr intensiv" und fordernd, dennoch sei er "begeistert von seiner Spielidee". Favre will den BVB bis zum Saisonstart möglichst variabel einstellen. Positionsspiel bei eigenem Ballbesitz sowie schnelles Umschaltspiel stehen zurzeit auf der Tagesordnung im Training.

"Natürlich wissen alle, dass er ein Fachmann ist", führte der Angreifer im Mediengespräch nach dem Training weiter aus: "Man hat jetzt schon viel gelernt."

Nach dem Abgang von Michy Batshuayi, der nach Leihende wohl nicht mehr zu Borussia Dortmund zurückkehrt, befindet sich neben dem 18 Jahre jungen Alexander Isak kein weiterer nomineller Mittelstürmer im Kader. Möglich, dass Favre zunächst Maximilian Philipp in den kommenden Testspielen auf dieser Position testen wird, bevor der BVB auf dem Transfermarkt noch einmal tätig wird.

Das erste Testspiel bestreitet der BVB am Freitag (19 Uhr) gegen Austria Wien. Dann kann der gebürtige Berliner seine Variabilität unter Beweis stellen.

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