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CR7-Wechsel weckt Interesse an Juve-Stars - und Unmut

11.07.2018 13:45
Der Wechsel von Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin könnte der Beginn einer Transferlawine sein
Der Wechsel von Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin könnte der Beginn einer Transferlawine sein

Der Wechsel von Weltfußballer Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu Juventus Turin hat nach Medienberichten das Interesse anderer Vereine an Profis des italienischen Meisters geweckt.

Der FC Liverpool von Trainer Jürgen Klopp wolle zum Beispiel 90 Millionen Euro für den Juve-Argentinier Paulo Dybala anbieten, schrieb die italienische Fachzeitung "Tuttosport" in der Onlineausgabe unter Berufung auf argentinische Medienberichte. Ein weiterer argentinischer Nationalspieler, Gonzalo Higuaín, soll ebenfalls auf der Verkaufsliste stehen.

Nach verschiedenen Medienberechnungen sollen Juve und der Klubeigner, Fiat-Chef Andrea Agnelli, für das gesamte Ronaldo-Paket zwischen 340 und 400 Millionen Euro hinblättern müssen.

Der Transfer umfasst nach Vereinsangaben insgesamt 112 Millionen Euro Ablöse. Hinzu komme das Netto-Salär für Ronaldo in den kommenden vier Spielzeiten in Höhe von 120 Millionen, heißt es. Mit Steuern und Abgaben wären das laut italienischen Medien brutto zwischen 240 und knapp 300 Millionen Euro.

Fiat-Mitarbeiter gehen auf die Straße

Ob sich der Klub einen solchen finanziellen Kraftakt leisten kann, ist dieser Tage Gegenstand von Debatten in Italien. Nach Medienberichten sollen 30 Millionen Euro aus den Kassen der Firma Fiat kommen. Ronaldo solle im Gegenzug zur Werbefigur der Automarke werden, hieß es.

Viele Fiat-Mitarbeiter, die seit Jahren mit eingefrorenen Gehältern auskommen müssen, sind derweil alles andere als erfreut. In einer Mitteilung der Vertreter der Arbeiter des Werks in Melfi wird ein Proteststreik zwischen dem Abend des 15. Juli und dem Morgen des 17. Juli angekündigt. Das Geschäft mit Ronaldo sei "nicht hinnehmbar".

"Ist es normal, dass eine einzelne Person Millionen verdient und Tausende von Familien mit ihrem Geld nicht bis Mitte des Monats auskommen?", fragte die zuständige Gewerkschaft.

 

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