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Werner stellt klar: Spiele nächste Saison in Leipzig

14.06.2018 09:00
Timo Werner will auch in der nächsten Saison für RB Leipzig spielen
© getty, Matthias Kern
Timo Werner will auch in der nächsten Saison für RB Leipzig spielen

Seit einigen Wochen wird Stürmer Timo Werner vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig mit einem Wechsel zum FC Bayern München in Verbindung gebracht. Jetzt äußerte sich der 22-Jährige erneut zu den Spekulationen.

"Wenn ich nichts sage, heißt es, er bleibt immer in Leipzig. Wenn ich etwas sage, heißt es, er spielt noch eine Woche bei RB und ist dann weg", sagte Werner in einem Interview mit dem "kicker" und stellte klar: "Ich habe gesagt, dass ich nächste Saison in Leipzig spiele, schließlich habe ich ja auch noch Vertrag. Mir gefällt es in Leipzig, und ich fühle mich dort sehr wohl."

Dennoch beschäftigt sich der Nationalstürmer mit einem möglichen zukünftigen Wechsel. "Wenn man ein Thomas Müller oder Mesut Özil oder Robert Lewandowski werden will, muss man vielleicht irgendwann zwangsläufig zu einem Verein, der in der Champions League ins Halbfinale kommt." In Deutschland sei Bayern dafür die "wohl einzige Anlaufstelle, wenn man auf dem ganz hohen Niveau spielen will."

Erst vor knapp einer Woche hatte Werner die Gerüchteküche selbst angeheizt. "Wenn überhaupt, wird das erst nach der WM ein Thema", äußerte sich Werner gegenüber der "Sport Bild" angesprochen auf eine Zukunft in München.

Auch sein Berater, Karlheinz Förster, bestätigte am Mittwoch, dass es bereits 2014 Kontakt zu den Münchenern gegeben hat. Der 22-Jährige ist noch bis 2020 an RB gebunden, Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung verliefen bislang ergebnislos. In München könnte die Personalie heiß werden, falls Lewandowski die Freigabe für einen Wechsel ins Ausland erhält.

"Fliege ein bisschen unter dem Radar"

Trotz der ganzen Spekulationen konzentriert sich Werner aktuell voll und ganz auf die Weltmeisterschaft. Im Sturm der deutschen Nationalmannschaft nimmt der Leipziger die tragende Rolle ein. Ein Problem mit dem Druck hat der Confed-Cup-Sieger nicht.

Denn im Gegensatz zum System bei seinem Klub sei Werner in der DFB-Elf nicht allein verantwortlich für das Toreschießen. "Es ist nicht wie in Leipzig überwiegend alles darauf ausgerichtet, dass ich gut in Szene gesetzt werde. Wir haben in der Nationalmannschaft auch andere Superspieler, die Spiele entscheiden können. Das nimmt mir schon mal viel Druck weg. Ich kann bei der WM eigentlich nur gewinnen", so der ehemalige Stuttgarter.

Werner erklärte weiter, dass er immer noch "ein bisschen unter dem Radar" fliege. "Mit 22 die erste WM zu spielen und dann gleich auch in dieser Rolle, das haben nicht so viele gemacht. Ich probiere, einfach locker und nicht verbissen an die ganze Sache ranzugehen", sagte der Goalgetter, der betonte, dass er nicht darüber nachdenke, ob er die Torjägerkanone holen kann oder nicht. So könne ihn auch kein schwächeres Spiel aus der Bahn werfen.

Auch über seine Torquote macht sich Werner keine Gedanken. "Ich möchte einfach so viel wie möglich beitragen, dass wir gewinnen und diesen Traum von der Titelverteidigung irgendwie wahr werden lassen, ob durch Vorlagen oder Tore, das ist mir wirklich völlig egal."

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