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Verstappen schwärmt: "Ferrari eine spezielle Marke"

12.06.2018 21:41
Max Verstappen lieferte in Kanada ein fehlerfreies Rennen ab
Max Verstappen lieferte in Kanada ein fehlerfreies Rennen ab

Das war Eigenwerbung und gut fürs zuletzt arg ramponierte Image: Mit einem starken Rennen und dem ersten komplett fehlerfreien Wochenende der Formel-1-Saison 2018 sind die Aktien von Max Verstappen wieder gestiegen. Der Red-Bull-Youngster lieferte in Kanada eine blitzsaubere Vorstellung ab. Balsam für die zuletzt arg geschundene Seele des Niederländers.

In dieser Form, fehlerfrei und mit seinem gewohnten Speed, ist Verstappen ohne Zweifel eine heiße Aktie in der Königsklasse. Selbst wenn in der anstehenden "Silly Season" Stallgefährte Ricciardo der Dreh- und Angelpunkt sein dürfte, gibt es auch um die Zukunft von Verstappen immer wieder Spekulationen.

Lange galt er als Wunschkandidat von Mercedes-Teamchef Toto Wolff, ehe er Ende der vergangenen Saison seinen Red-Bull-Vertrag bis einschließlich 2020 verlängerte. Doch mit gerade mal 20 Jahren hat der dreimalige Grand-Prix-Sieger noch viele Möglichkeiten in der Formel 1.

"Der könnte ja mein Papa sein"

Kein Wunder, dass er im Ferrari-verrückten Kanada von einem Journalisten gefragt wurde, ob er sich auch eine Zukunft als Nachfolger von Kimi Räikkönen bei der Scuderia vorstellen könne? Nach kurzem Zögern musste der Niederländer da erst mal nachhaken, wie alt Kimi überhaupt sei: "37, 38? Der könnte ja mein Papa sein", scherzte er über den Routinier aus Finnland, der 2001 mit Sauber sein Debüt in der Königsklasse gab. Damals war der kleine Max - in Kanada übrigens ohne seinen echten Vater Jos angereist - gerade knapp über drei Jahre alt.

Auch wenn Räikkönen seit 2013 auf einen Sieg in der Formel 1 wartet, scheinen die Statistiken des 38-Jährigen für Verstappen durchaus erstrebenswert: 20 Siege, 17 Poles, einmal Weltmeister im Jahr 2007. Dennoch wiegelt er im PR-Sprech ab: "Ich weiß es nicht, das muss die Zeit zeigen", sagte er über einen möglichen Ferrari-Job. "Ich habe einen Vertrag bei Red Bull und bin hier momentan sehr glücklich. Wir haben ein tolles Auto und ich warte darauf, dass wir mit unserem Paket an jedem Wochenende um Siege fahren können."

"Ferrari ist eine spezielle Marke"

"In Monaco hätte ich sicher mit niemandem tauschen wollen, da hatten wir das beste Auto", sagte der Red-Bull-Pilot, gab aber zu, dass solche Entscheidungen immer schwierig seien.

Umso besser, dass er sie derzeit nicht treffen müsse. Verstappens salomonisches Schlusswort: "Ferrari ist eine spezielle Marke. Aber ich bin ja erst 20, wenn Kimi also 37 oder 38 ist, dann habe ich noch immer 17 oder 18 Jahre vor mir, um etwas in die Richtung zu machen."

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