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Horner erkennt Fortschritt: "Nie so nah an der Pole"

12.06.2018 10:06
Christian Horner sieht Fortschritte bei Red Bull
Christian Horner sieht Fortschritte bei Red Bull

Eigentlich ist Kanada keine Red-Bull-Strecke. Dennoch ist man im Lager der Monaco-Sieger mit den Plätzen drei und vier auf der Power-Strecke nicht unzufrieden.

"So dicht waren wir noch nie in der Hybridära an der Pole dran", spielt Teamchef Christian Horner auf Max Verstappens dritten Startplatz und den Rückstand von 0,173 Sekunden auf Sebastian Vettel an. Auf einer "normalen" Rennstrecke, wohlgemerkt, denn in Monaco stand Daniel Ricciardo auf dem besten Startplatz.

"Wir haben ein sehr starkes Chassis, das hat man daran gesehen, das wir dem Renault-Werksteam eine Runde aufgebrummt haben", zieht er außerdem einen direkten Vergleich mit der französischen Werkstruppe, die ebenfalls die neue Motorenausbaustufe an Bord hatte und durch ein Benzin-Update nicht nur zwölf, sondern gleich 20 PS gewonnen hat. "Wir haben ein konkurrenzfähiges Fahrzeug, aber brauchen einfach ein bisschen mehr Performance am Samstagnachmittag", verweist Horner auf die chronische Red-Bull-Schwäche.

Die hat zwei Ursachen: Der RB14 besticht zwar im Rennen als enorm reifenschonendes Fahrzeug, bringt aber daher die Pneus im Qualifying umso langsamer auf Touren. Das Hauptproblem ist aber, dass man im Gegensatz zu Mercedes und Ferrari in einer schnellen Runde keinen "Party-Modus" zur Verfügung hat und Extra-Power abrufen kann.

Budapest im Visier

Das hat man im Montreal-Qualifying ganz klar gemerkt, denn in den ersten zwei Sektoren war Red Bull auf Augenhöhe mit der direkten Konkurrenz, ehe man im letzten Sektor auf der langen Geraden Zeit liegenließ.

"Wenn wir im Qualifying nur ein bisschen weiter vorne landen, dann könnten wir am Sonntag zuschlagen, denn unser Auto ist dazu in der Lage", weiß Horner. "Das Auto funktioniert derzeit wirklich auf einem unglaublich hohen Niveau, und es werden Strecken kommen, auf denen wir unsere Stärken besser ausspielen können. Es ist also ein gutes Ergebnis, hier vor Lewis Hamilton und einem Ferrari zu landen."

Wird Red Bull schon in Le Castellet zuschlagen? "Ich habe keine Ahnung, wie es dort laufen wird und welchem Auto der Kurs liegt", zuckt Ricciardo, der seinen dritten WM-Rang an Valtteri Bottas verloren hat, mit den Schultern. "Ich freue mich aber auf Budapest."

Red Bull bleibt "Außenseiter"

Kein Wunder, denn der kurvige Hungaroring wird oft als Monaco ohne Mauern beschrieben - und im Fürstentum war Ricciardo kaum zu schlagen. Außerdem könnte der Ungarn-Grand-Prix auch beim Antrieb einen kleinen Sprung bringen - wenn möglicherweise auch Red Bull sein Sprit-Update bekommt.

Aber darf sich Ricciardo, der im WM-Klassement 37 Punkte Rückstand auf Leader Sebastian Vettel hat, mit dieser Perspektive realistische Titelchancen ausrechnen? "Ich bin Außenseiter", gibt der "Aussie" unumwunden zu. "Ich persönlich glaube, dass ich es drauf habe - und dass ich es eines Tages schaffen werde."

Dass es dieses Jahr schwierig wird, weiß auch Teamchef Horner: "Wir müssen mehr Performance aus dem ganzen Auto herausholen. Im Idealfall auch aus dem Motor, aber wir haben auf jeden Fall Chassis-Updates in der Schublade."

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