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Rockets Erfurt nach BBL-Abstieg vor dem Aus

06.06.2018 08:21
Rockets in Not: Keine ProA in Erfurt
Rockets in Not: Keine ProA in Erfurt

Die Rockets Erfurt stehen nach dem Abstieg aus der Basketball Bundesliga vor dem Aus. Der Klub wird nicht in der 2. Liga (ProA) antreten, da die Bemühungen um "wirtschaftliche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Saison" erfolglos waren. Derzeit führen die Rockets nach eigenen Angaben mit der Liga und einem potenziellen Wildcard-Interessenten Gespräche über den Verkauf der Lizenz.

Die Oettinger Brauerei hatte sich während der abgelaufenen Hauptrunde beim Aufsteiger als Hauptsponsor zurückgezogen. Der Spielbetrieb in der ersten BBL-Saison des Klubs konnte nur durch ein hohes finanzielles Engagement von Vereinspräsidentin und Gesellschafterin Astrid Kollmar, Witwe des 2014 verstorbenen Vereinsmitbegründers Dirk Kollmar, gesichert werden.

Im Verein gibt es nun einen großen Umbruch. Neben Geschäftsführer Thomas Fleddermann gehen unter anderem auch Manager Wolfgang Heyder, einst Macher beim deutschen Serienmeister Brose Bamberg, und Trainer Ivan Pavic.

Ob die Rockets mit einer Mannschaft in der drittklassigen ProB spielen, ist noch offen. Es laufen Verhandlungen mit aktuellen und ehemaligen Sponsoren.

"Wir würden gern nach dem sportlichen Aufstieg in die ProB in dieser Spielklasse in Gotha spielen und dem Konzept treu bleiben, junge deutsche Spieler, möglichst aus unserem Jugendprogramm, zu fördern und eine tragende Rolle zu geben", sagte Astrid Kollmar. Dafür müsse die Finanzierung "auf breitere Füße als bisher" gestellt werden.

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