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NBA-Finals! Warriors gelingt Comeback bei den Rockets

29.05.2018 07:13
Stephen Curry führte seine Mannschaft in die NBA-Finals
Stephen Curry führte seine Mannschaft in die NBA-Finals

Titelverteidiger Golden State Warriors hat in der NBA erneut das Finale erreicht. Das Team der Superstars Stephen Curry und Kevin Durant gewann das entscheidende Spiel sieben der Best-of-seven-Serie bei den Houston Rockets 101:92.

In den Endspielen ab Donnerstag treffen die Warriors zum bereits vierten Mal in Folge auf die Cleveland Cavaliers mit Superstar LeBron James. Dreimal gewann Golden State die Meisterschaft, einmal setzte sich Cleveland durch. "Das wird ein harter Fight", kündigte Warriors-Profi Draymond Green an. 

Angeführt von Curry mit 27 Punkten gelang dem Meister in der zweiten Spielhälfte nach einem 43:54-Rückstand zur Pause ein Comebacksieg. Durant war mit 34 Punkten der beste Werfer des Spiels. "Ich bin stolz auf mein Team", freute sich Warriors-Coach Steve Kerr nach der nervenaufreibenden Partie: "Die zweite Halbzeit war einfach überragend."

Für die Rockets, die erneut auf Starspieler Chris Paul (Oberschenkelverletzung) verzichten mussten, waren 32 Zähler von Topstar James Harden zu wenig.

"Es waren zwei Spiele, die uns letztlich gefehlt haben. In den Spielen sechs und sieben hatten wir einfach nicht mehr dieselbe Energie wie zuvor", konstatierte Harden nach der Partie auf der Pressekonferenz: "Es ist einfach frustrierend." Coach Mike D'Antoni fasste sich kurz: "Die Mannschaft und ich sind am Boden zerstört."

Houston bricht ein - Golden State dreht auf

Seine Mannschaft dominierte vor der Pause, brach später aber völlig zusammen. Der Gastgeber führte Mitte des zweiten Viertels mit 15 Punkten und ging mit einem 54:43 in die Pause. "In der Kabine ist nicht viel passiert, es wurde wenig geredet", sagte Curry. "Wir wissen, dass wir innerhalb von zwei Minuten einen Elf-Punkte-Rückstand aufholen können", ergänzte Klay Thompson.

Während die Warriors nach dem Seitenwechsel plötzlich aus der Distanz trafen, verloren die Rockets ohne den angeschlagenen Spielmacher Chris Paul den Rhythmus. Vor allem Durant und der zuvor enttäuschende Curry waren von der Houston-Defensive nicht mehr zu stoppen. Innerhalb von 1:47 Minuten drehte Curry mit elf Punkten hintereinander die Partie und brachte sein Team fast im Alleingang mit 72:63 (34. Minute) in Führung. "Die zweite Hälfte war unfassbar gut. Das hat richtig Spaß gemacht", jubelte der zweimalige MVP.

"King" James LeBron wartet auf die Warriors

Da auch Durant in dieser Phase traf wie er wollte und 21 seiner 34 Punkte im dritten und vierten Viertel erzielte, hatten die Warriors alle Trümpfe in der Hand. "Wir wussten, dass sie irgendwann müde werden", erklärte Durant. Dazu waren die Distanzschützen der Rockets zu harmlos. Nur sieben von 44 Versuchen von jenseits der Drei-Punkte-Linie fanden das Ziel. "Dann wird es natürlich sehr schwer, so ein Spiel zu gewinnen", betonte D'Antoni.

In den Finals steht nun das Wiedersehen mit den Cavaliers an. Das Team um "King" James hatte die Halbfinalserie gegen die Boston Celtics, die ohne den verletzten deutschen Nationalspieler Daniel Theis spielten, ebenfalls nach einem 2:3-Rückstand mit 4:3 für sich entschieden.

 

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