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Anfang gibt Flop-Stürmer neue Chance in Köln

25.05.2018 09:16
Jhon Córdoba (r.) kam im Sommer 2017 von Mainz 05 zum 1. FC Köln
© getty, Christof Koepsel
Jhon Córdoba (r.) kam im Sommer 2017 von Mainz 05 zum 1. FC Köln

Trotz der enttäuschenden letzten Saison, in der ihm kein einziges Bundesliga-Tor gelang, hat Jhon Córdoba offenbar eine Zukunft beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln. Markus Anfang, ab Sommer Trainer bei den Geißböcken, räumte dem Stürmer alle Chancen ein, Teil seiner Planungen zu werden.   

"Wenn Córdoba die Dinge abruft, die ich fordere, ist er fester Bestandteil der Mannschaft", sagte Anfang der "Bild", fügte aber sogleich eine Voraussetzung hinzu: "Um eine Identifikation mit den Jungs und dem Land, in dem du spielst zu schaffen, ist es wichtig, die Sprache zu sprechen. Es geht nicht darum, dass Córdoba das perfekt machen muss, aber er muss diesen Willen haben, sich einzubringen."

Im vergangenen Sommer verpflichteten die Kölner den kolumbianischen Angreifer als neuen Rekordtransfer für 17 Millionen Euro von Mainz 05. Die hohen Erwartungen, die an den 25-Jährigen als Nachfolger von Torjäger Anthony Modeste gestellt wurden, konnte dieser jedoch nicht erfüllen. Bis auf einen Treffer in der ersten DFB-Pokalrunde beim Leher TS und seinem sehenswerten Distanzschuss gegen den FC Arsenal in der Europa League, blieb der Mittelstürmer in dieser Saison torlos. Daneben verpasste er fast die Hälfte der Spielzeit aufgrund von Verletzungen.

Anfang will in Köln "wieder einen Ausnahmezustand"

Dennoch stellte Anfang klar, dass er letztlich nicht auf das Schicksal einzelner Spieler Acht geben könne: "Am Ende des Tages spielt die Mannschaft, die am besten harmoniert", so der 43-Jährige, der nach dem Abstieg des FC aus der Bundesliga das Projekt Wiederaufstieg verantwortet. Zu diesem Ziel bekannte sich Anfang erneut klar: "Aufzusteigen ist mein eigener Anspruch!"

Als gebürtiger Kölner kennt der 79-fache Bundesligaspieler das Umfeld des Vereins bestens und weiß, auf was er sich in der Domstadt einlässt: "Es geht am Ende immer darum, erfolgreich zu sein, aber die Emotionen, die du in dir hast nach außen zu transportieren – das schaffen viele Kölner, weil sie die Stadt lieben und leben", sagte der Anfang. Abschließend fügte er noch einen persönlichen Wunsch an: "Dass ich diese Stadt genau so mitnehmen und etwas bewegen kann, damit es wieder einen Ausnahmezustand gibt."

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