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Red-Bull-Piloten greifen nach Baku-Fiasko in die Tasche

15.05.2018 14:40
Ricciardo und Verstappen mussten sich nach dem Crash in Baku beim Team entschuldigen
Ricciardo und Verstappen mussten sich nach dem Crash in Baku beim Team entschuldigen

Der Crash in Baku ist für die Red-Bull-Verantwortlichen offiziell abgehakt. Für Daniel Ricciardo und Max Verstappen hat der Zwischenfall allerdings noch Folgen - und zwar finanzielle.

Helmut Marko verrät im Gespräch mit dem "ORF": "Wir waren am Mittwoch nach Baku in der Fabrik. Sie haben sich vor der versammelten Mannschaft entschuldigt, und beide werden eine Spende für eine wohltätige Sache im sechsstelligen Bereich tätigen."

Anstatt eine klassische Geldstrafe zu verhängen, bei der die Summe an das Team gezahlt werden muss, entschied man sich bei Red Bull dafür, die Sache so zu lösen. Details darüber, wer die Spende erhalten wird, sind nicht bekannt. Weitere Konsequenzen müssen Ricciardo und Verstappen jedenfalls nicht befürchten. Mit der gemeinsamen Aussprache in der Fabrik wurde ein Strich unter den Vorfall gezogen.

Max' Vater Jos Verstappen ist davon überzeugt, dass zwischen seinem Sohn und Ricciardo auch zwischenmenschlich nichts zurückbleiben wird. "Nach Baku gab es kein Problem. Sie haben sich mit der Situation beide nicht wohlgefühlt", verrät er gegenüber "Ziggo Sport". Er sieht das teaminterne Duell der beiden - trotz des Unfalls - sogar positiv. "Es macht sie nur besser", glaubt der ehemalige Teamkollege von Michael Schumacher.

"Bei Ferrari ist Vettel etwas besser als Räikkönen, und bei Mercedes ist Hamilton besser als Bottas. Zwischen Ricciardo und Max ist der Unterschied geringer. Ich denke [...], dass der Kampf zwischen ihnen gut für das Team ist", so Verstappen. In Baku war es gegen Rennende zur Kollision gekommen, nachdem die beiden zuvor bereits das ganze Rennen gegeneinander gekämpft hatten.

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