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Verstappen-Vater: "Max kann jedes Rennen gewinnen"

15.05.2018 09:28
Jos Verstappen (r.) ist voll von den Fähigkeiten seines Sohnes überzeugt
Jos Verstappen (r.) ist voll von den Fähigkeiten seines Sohnes überzeugt

Der Beginn der Formel-1-Saison 2018 lief für Max Verstappen überhaupt nicht nach Plan. Nach fünf Rennen hat der Niederländer gerade einmal 33 Punkte auf dem Konto - und damit bereits 62 Zähler Rückstand auf WM-Leader Lewis Hamilton.

Den Titel scheint Verstappen auch 2018 schon wieder früh abschreiben zu müssen. Immerhin holte er zuletzt in Spanien als Dritter aber seinen ersten Podestplatz in diesem Jahr.

"Das hat er wirklich gebraucht", atmet Vater Jos Verstappen im Gespräch mit "Ziggo Sport" durch und erklärt: "Es kam genau zum richtigen Moment. Für das Rennen in Monaco gibt das definitiv mehr Selbstvertrauen." Papa Jos lobt: "Beim Start ging Max kein unnötiges Risiko ein und blieb cool. Seine Rundenzeiten waren zu Beginn solide. Kurz gesagt war es ein starkes Rennen. Das wollen wir an jedem Wochenende sehen."

Nach Möglichkeit soll es dann aber noch weiter nach vorne gehen: "Ein Podium ist immer toll - aber letztendlich möchte man mehr." Der Hauptgrund, warum es mit einem Sieg 2018 bisher noch nicht geklappt hat, ist für Jos schnell ausgemacht: "Das Auto hat im Rennen mehr Performance. Nur das Qualifying bleibt ein Problem. Wenn wir es im Qualifying in die erste Reihe schaffen, kann Max jedes Rennen gewinnen."

Jos Verstappen: Renault? "Haben keine Ahnung"

Kritik also - wieder einmal - an Red Bulls Motorenpartner Renault. Die Franzosen sind im Qualifying noch immer chancenlos gegen Ferrari und Mercedes und den sogenannten "Partymodus" der Konkurrenz. Also die Möglichkeit, den Motor im entscheidenden Q3 noch einmal etwas mehr aufzudrehen. "Renault ist in dieser Hinsicht komplett verloren. Sie haben keine Ahnung, wie sie das angehen sollen", behauptet Verstappen.

Daher sei es im Qualifying für Sohn Max aktuell "sehr frustrierend". Jos erinnert: "Im Rennen ist das Überholen sehr schwierig. [...] Das hat mit den neuen Regeln zu tun. Der Frontflügel ist zu komplex." Daher fällt die Entscheidung über Sieg und Niederlage häufig bereits im Qualifying beziehungsweise beim Rennstart. Und da haben Verstappen und Red Bull aus den angesprochenen Gründen einen Nachteil.

Was man dabei allerdings nicht vergessen darf: In China hätte Verstappen - dank des Safety-Cars - durchaus gewinnen können beziehungsweise sogar gewinnen müssen. Doch dort brachte er sich selbst um die Chance, als er mit Sebastian Vettel kollidierte. "Er hat sich verschätzt. Wenn er einen halben Meter früher eingelenkt hätte, wäre nichts passiert", nimmt Verstappen seinen Sohn jedoch in Schutz und verrät: "Er war deswegen verzweifelt."

"Haben in Monaco eine Chance"

"Du kommst mit 330 km/h auf die Kurve zu und verpasst sie dann um einen halben Meter. Dazu kommt noch der Frust, dass Ricciardo vor ihm war", so Verstappen. Das Rennen konnte der Australier am Ende gewinnen - bis jetzt der einzige Saisonsieg für Red Bull. Jos Verstappen hofft jedoch, dass sich das bereits beim kommenden Grand Prix in Monaco ändern wird.

"Wir haben eine Chance, in Monaco zu gewinnen", gibt er sich optimistisch und erklärt: "Der Motor ist dort nicht so wichtig, weil die Geraden nicht so lang sind. [...] Unser Auto ist auf Strecken mit wenig Grip sehr gut. Das konnte man in Barcelona im letzten Sektor klar sehen. Da war unser Auto das Beste. [...] Wir haben in Monaco also eine Chance." Aber natürlich ist das Qualifying im Fürstentum noch wichtiger als auf jeder anderen Strecke.

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