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Alonso zufrieden mit seiner Barcelona-Ausbeute

14.05.2018 06:38
Fernando Alonso sieht sich für den Kampf der Mittelfeld-Teams gut gerüstet
Fernando Alonso sieht sich für den Kampf der Mittelfeld-Teams gut gerüstet

Fernando Alonso kann mit seinem achten Platz beim Spanien-Grand-Prix gut leben - auch wenn er McLarens Ziel, die Spitze des Mittelfelds zu formen, in Barcelona verfehlte, weil Kevin Magnussen (Haas) und Carlos Sainz (Renault) sich zwischen ihn und die Topteams schoben.

Alonso bilanziert zufrieden: "Wir haben ein paar Zehntelsekunden auf einige sehr starke Mannschaften gutgemacht." Zu Beginn sah es für Alonso nicht gut aus: Er fiel nach dem Start von Rang acht auf elf zurück, weil er in ein Scharmützel in Kurve 2 verwickelt war. Dann musste er früher als seine Konkurrenten an die Box, weil er als einer der wenigen Piloten auf den Supersoft-Reifen losgefahren war.

"Ich dachte schon, dass WM-Punkte unmöglich wären", meint Alonso. Schließlich hatte McLaren die Devise ausgegeben, am Anfang ein Feuerwerk anzubrennen, um eventuell einen zusätzlichen Boxenstopp zu kompensieren. Es war sein Glück, dass die Medium-Reifen doch 44 Runden durchhielten und er nach langer Verfolgungsjagd einen Weg vorbei an Charles Leclerc (Sauber) fand.

Ausfall vom Teamkollegen

Alonso stellt fest: Die Updates am MCL33 funktionierten, auch wenn es an Höchstgeschwindigkeit mangelte. Um beim Heimrennen besser abzuschneiden, hätte es den Regenguss gebraucht, auf den er lange hoffte. "In einigen Kurven war es sonnig, in anderen sah es aus wie in einem Horrorfilm", so Alonso, der keine Augen für seine Fans hatte: "Ich habe mich auf den Himmel konzentriert."

Teamkollege Stoffel Vandoorne schied auf Rang zwölf liegend mit einem Getriebeschaden aus. Alonso erfuhr davon, ließ sich die Details am Funk aber lieber nicht durchgeben: "Ich habe gar nicht gefragt, was das Problem war, weil ich mir keine Sorgen machen wollte", sagt er.

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