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Alonsos ergaunerte halbe Sekunde im Baku-Training

27.04.2018 20:04
Fernando Alonso ließ sich von Nico Hülkenberg über die lange Gerade ziehen
Fernando Alonso ließ sich von Nico Hülkenberg über die lange Gerade ziehen

Die McLaren-Mannschaft scheint beim Aserbaidschan-Grand-Prix in Baku im Ticker eines ihrer besseren Rennwochenenden zu erleben.

Im Gesamtergebnis der Freien Trainings am Freitag belegte Fernando Alonso den siebten Rang (+0,905 Sekunden). Dass Teamkollege Stoffel Vandoorne nur auf dem 19. Platz (+2,493) landete, war Pech mit dem Verkehr geschuldet.

Alonso spricht von einem "guten Tag" und lobt die zweite Session, in der Set-up-Änderungen fruchteten: "Besonders beim Bremsen habe ich ein gutes Gefühl gehabt und war in der Lage, in den Kurven zu attackieren." Er weiß aber, dass ihn eine Portion Glück an die Spitze des Mittelfeldes spülte. Alonso profitierte auf allen Runden vom Windschatten Nico Hülkenbergs auf der Zielgeraden.

"Einige Zehntelsekunden" schätzt er daher als nicht real ein und ordnet sich eher auf Position neun oder zehn als auf dem siebten Rang ein. Vandoorne rechnet sogar mit einer halben Sekunde Vorteil durch den Windschatten. "Es wird eng mit Q2", meint Alonso, zeigt sich aber erfreut über eine gute Höchstgeschwindigkeit des MCL33. McLaren konnte es sich erlauben, die Flügel flacher zu stellen, ohne zu viel Kurvenspeed einzubüßen. Das spricht für einen guten mechanischen Grip des Autos.

"Best of the Rest" als großes Ziel

Trotzdem befürchtet Alonso: "Es fehlt uns noch an Höchstgeschwindigkeit. Wahrscheinlich müssen wir im Rennen irgendwie damit klarkommen." Dass am Sonntag starker Gegenwind erwartet wird, könnte das Problem intensivieren. "Das wird gut für euch", ruft Alonso den Journalisten zu, "denn es wird viel Windschatten gefahren und überholt werden." Wahrscheinlich öfters ein McLaren.

Da Alonso sich bei seinen Longruns weder von Renault noch von Force India oder Überraschungsteam Sauber absetzte, spricht auch nicht dafür, dass McLaren in Baku "Best of the Rest" sein wird.

Teamkollege Vandoorne möchte das nicht zulassen und hofft: "Für mich sieht es besser aus als die Papierform es vermuten lässt", so der Belgier, der mit Ultrasoft-Reifen am Freitag nie freie Bahn bekam und keine Zeit mit leichtem Auto setzen konnte - aber auch in einer Szene die Mauer touchierte. Er hofft, dass seine Ingenieure aus einem kleinen Update am Auto noch mehr herausholen.

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