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Youngster Ito: Unter Titz zum Hoffnungsträger des HSV

26.04.2018 08:10
Tatsuya Ito glaubt noch an das HSV-Wunder
© getty, Stuart Franklin
Tatsuya Ito glaubt noch an das HSV-Wunder

Tatsuya Ito vom akut abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Hamburger SV hat sich unter Cheftrainer Christian Titz zu einem der großen Hoffnungsträger bei den Rothosen entwickelt.

Am Samstag soll beim VfL Wolfsburg der nächste Schritt gesetzt werden, um doch noch den Klassenerhalt in allerletzter Sekunde hinzubekommen. Wohl wieder mit dem 1,63 Meter kleinen Tempodribbler in der Startformation.

Ito versprüht genau die Entschlossenheit, die Coach Christian Titz selbst vorlebt und einfordert: "Wir steigen nicht ab", zitierte der "kicker" jüngst den 20-Jährigen mit der Antwort auf die Frage, wie sehr Ito ein Abstieg mit dem Hamburger SV zurückwerfen würde.

Der junge Japaner, der nach seinen bisher gezeigten Bundesliga-Auftritten in seiner Heimat mittlerweile sogar mit einer WM-Nominierung in Verbindung gebracht, fühlt sich unter Titz pudelwohl, wie er selbst erläuterte: "Ich verstehen, was er spielen möchte, er möchte meinen Lieblingsfußball: Wir haben den Ball, sind mutig. Für mich ist seine Taktik einfach".

Vorgabe seines Trainers ist es, mutig in die Eins-gegen-Eins Situationen zu gehen und so für unmittelbare Gefahr im gegnerischen Drittel zu sorgen. "Meine Aufgabe ist es, durchzukommen, auch mit Risiko zu spielen", meinte der Youngster selbst. Beim Hamburger Publikum gilt Ito längst als einer der Lieblinge, ihm wird auch der ein oder andere Ballverlust auf den Flügeln mal verziehen.

Auch unter Hollerbach immer "als Letzter gegangen"

Gleichzeitig berichtete Ito auch, wie schwierig es für ihn unter den gescheiterten Titz-Vorgänger Bernd Hollerbach war. Nachdem der Offensivmann unter Markus Gisdol zunächst seinen Durchbruch in der Bundesliga geschafft hatte, wurde er von Hollerbach so gut wie gar nicht mehr berücksichtigt. "Unter ihm war es schwierig für mich, weil ich nicht viel gespielt habe, aber ich habe mich nie hängen lassen, ich bin jeden Tag als Letzter gegangen, habe noch nach dem Training Extraschichten gemacht", berichtete der Japaner.

Dieser Fleiß scheint sich nun auszuzahlen. Zuletzt stand der HSV-Aktivposten gegen Schalke, Hoffenheim und Freiburg bis auf drei Minuten über die volle Distanz auf dem Platz, nachdem er im Frühjahr zeitweilig in das Regionalliga-Team degradiert worden war. 

Von einem Sieg am Samstag im Nord-Duell beim VfL Wolfsburg ist Ito derweil vollends überzeugt: "Wir werden zeigen, dass wir es wirklich noch schaffen können", versprach Ito.

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