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Guardiola giftet gegen Referee Lahoz - UEFA ermittelt

11.04.2018 16:37
Pep Guardiola (l.) ist stinksauer auf Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz (r.)
© getty, Laurence Griffiths
Pep Guardiola (l.) ist stinksauer auf Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz (r.)

Teammanager Pep Guardiola hat den spanischen Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz für das Viertelfinal-Aus von Manchester City in der Champions League gegen den FC Liverpool verantwortlich gemacht.

Sein Landsmann sei ein Schiedsrichter, der stets das "Gegenteil sieht von dem, was die Leute sehen", kritisierte der 47-Jährige nach dem 1:2 (1:0) im Rückspiel, dessen zweite Halbzeit er von der Tribüne aus ansehen musste. Er habe sein Team vor der Partie vor Lahoz gewarnt.

Am Dienstag teilte die UEFA mit, dass die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer sich mit dem Fall beschäftigen wird. Guardiola muss bei der Europäischen Fußball-Union zu seinem Verhalten zeitnah Stellung nehmen.

"Es ist übertrieben, mich vom Platz zu schicken - weil ich keine falschen Wörter gesagt habe", sagte Guardiola über seine Verbannung auf die Tribüne. Zuvor war er wutentbrannt auf seinen Intimfeind Lahoz losgegangen, weil dieser ein reguläres Tor fälschlicherweise nicht anerkannt hatte: "Ich sagte zu ihm, es war ein Tor, ich habe ihn nicht beleidigt. Ich war höflich, ich hatte Recht, aber Mateu Lahoz ist ein besonderer Typ, er mag es, anders zu sein, er mag es, etwas Besonderes zu sein."

Auch Liverpool droht Strafe

 

Es sei ein "Unterschied, ob du mit einem 2:0 oder einem 1:0 in die Halbzeit gehst", erklärte der Katalane, der mit City das Hinspiel 0:3 verloren hatte: "Wenn Teams gleich stark sind, ist der Einfluss dieser Entscheidungen so groß."

Zudem erinnerte Guardiola an die Vorsaison, als Lahoz während Manchesters Achtelfinal-Duell in der Königsklasse gegen Monaco einen Elfmeter an Sergio Agüero nicht gab - City schied aufgrund der Auswärtstorregel aus. "Es passieren wieder solche Sachen", mahnte Guardiola, der zuletzt 2011 mit dem FC Barcelona die Champions League gewann.

Auch Liverpool muss mit einer Strafe durch die UEFA rechnen, da Gästefans im Etihad Stadium Feuerwerksköper abgebrannt und Gegenstände aufs Spielfeld geworfen hatten. Dies Vorkommnisse werden ebenfalls von der zuständigen Kammer untersucht.

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