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Tesfaye verpasst Rekord in Berlin - Krause "super happy"

08.04.2018 12:19
Tesfaye kam nach 62:13 Minuten als Achter ins Ziel
© PIXATHLON/PIXATHLON/SID/
Tesfaye kam nach 62:13 Minuten als Achter ins Ziel

Homiyu Tesfaye hat beim Sieg des Kenianers Erick Kiptanui in eingestellter Jahres-Weltbestzeit (58:42 Minuten) den angestrebten deutschen Rekord beim Halbmarathon in Berlin klar verpasst.

Der Mittelstreckenspezialist aus Frankfurt kam als bester Deutscher nach 62:13 Minuten als Achter ins Ziel und blieb dabei noch über seiner Zeit von Den Haag im März (61:20). Die deutsche Bestmarke hält Carsten Eich, der 1993 in Berlin in 60:34 Minuten gewann.

Kiptanui stellte mit seiner Siegerzeit einen Streckenrekord auf und blieb nur um 19 Sekunden über dem Weltrekord. Es war die fünftschnellste jemals gelaufene Halbmarathonzeit.

Einen starken Test absolvierte Hindernis-Spezialistin Gesa Felicitas Krause mit Blick auf die Sommersaison mit dem Höhepunkt der Heim-EM in Berlin.

Die WM-Dritte von 2015 über 3000 m Hindernis aus Trier wurde in 1:12:16 Stunden Fünfte. "Es hat Spaß gemacht. Ich bin super happy", sagte Krause, die erst am Freitag aus einem Trainingslager in Südafrika nach Berlin gereist war.

Krause hatte sich schon vor einem Jahr in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) an den 21,0975 km versucht, kam dort jedoch nicht ins Ziel.

Auch Philipp Pflieger präsentierte sich in guter Verfassung. In 63:14 Minuten lief der Olympiateilnehmer von Rio auf Rang zwölf und verbesserte seine persönliche Bestzeit um 30 Sekunden. Beim Marathon in drei Wochen in Hamburg will sich Pflieger das EM-Ticket für Berlin sichern.

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