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Kovac dementiert Gerüchte um Wechsel zum FC Bayern

04.04.2018 18:35
Niko Kovac und Fredi Bobic äußern sich zu Gerüchten um Wecghsel zum FC Bayern
© getty, Simon Hofmann
Niko Kovac und Fredi Bobic äußern sich zu Gerüchten um Wecghsel zum FC Bayern

Bei der Trainersuche des FC Bayern München gilt Niko Kovac von Eintracht Frankfurt als heißester Kandidat auf die Nachfolge von Jupp Heynckes. Eintracht-Manager Fredi Bobic dementiert die Gerüchte nun, auch der Coach selbst äußerte sich.

"Ich kann die Eintracht-Fans beruhigen. Wir haben keinen Kontakt zu Bayern München, es gibt keine Anfrage für Niko Kovac", bekräftigte Bobic am Rande einer Trainingseinheit der Hessen am Mittwochnachmittag und ergänzte: "Wir planen gemeinsam hier die Zukunft."

Kovac selbst legte wenig später nach: "Es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass ich im nächsten Jahr hier Trainer sein werde. Ich habe schließlich einen Vertrag bis 2019."

Zuletzt galt Kovac in den Medien auch aufgrund einer Freundschaft zum Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic als Wunschkandidat an der Säbener Straße. Beide spielten einst gemeinsam im Mittelfeld des deutschen Rekordmeisters.

Kovac hatte die Frankfurter in den letzten Monaten im oberen Tabellendrittel der Bundesliga etabliert. Aktuell liegen die Adler auf Platz sechs nur einen Punkt hinter den Champions-League-Plätzen. 

Dementis nur der Auftakt eines Ablöse-Pokers?

Auch international konnte der Kroate auf der Trainerbank schon Erfahrungen sammeln. Bei der WM 2014 betreute der ehemalige Bayern-Spieler sein Heimatland als Cheftrainer. Bei der Endrunde in Brasilien war für die kroatische Nationalmansnchaft allerdings schon in der Vorrunde Endstation.

Ob die (vermeintlich) klaren Worte von Bobic und Kovac als absolute Absage an die Bayern gewertet werden müssen, bleibt dennoch offen. Vielmehr könnten die Aussagen die erste Runde im Verhandlungspoker um den Erfolgscoach einläuten, um den Preis im Falle eines Wechsels in die Höhe zu treiben. 

Die Münchner stehen bei der Trainersuche mit dem Rücken zur Wand. Nach der Absage von Thomas Tuchel machte auch Wunschkandidat Heynckes deutlich, dass er dem Rekordmeister nicht über den Sommer hinaus für zur Verfügung stehe. So entwickelt sich die Suche nach einem starken Mann an der Seitenlinie des Rekordmeisters auch immer mehr zu einem Rennen gegen die Zeit.

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