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Kiel steht im CL-Viertelfinale - Löwen-Wunder bleibt aus

01.04.2018 20:38
Patrick Wiencek war mit neun Toren bester Kieler Werfer
© PIXATHLON/PIXATHLON/SID/
Patrick Wiencek war mit neun Toren bester Kieler Werfer

Handball-Rekordmeister THW Kiel hat als zweites deutsches Team das Viertelfinale der Champions-League erreicht.

Der Mannschaft von Trainer Alfred Gislason reichte im Achtelfinal-Rückspiel am Sonntag beim ungarischen Spitzenteam Pick Szeged eine 27:28 (13:12)-Niederlage zum Weiterkommen. Im Hinspiel hatten sich die Kieler mit 29:22 durchgesetzt. Bereits am Mittwoch war die SG Flensburg-Handewitt in die Runde der letzten Acht eingezogen.

Der deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen empfängt am Abend (19.00 Uhr) den polnischen Serienmeister KS Vive Kielce, hat aber nach der 17:41-Niederlage im Hinspiel keine realistische Chance auf das Viertelfinale. Die Löwen hatten am Samstag der vergangenen Woche aufgrund eines Terminstreits zwischen Bundesliga und Champions League einen Doppelspieltag absolviert und waren in Polen mit einem B-Team angetreten.

Rhein-Neckar-Löwen kassieren Pleite im Rückspiel

Der deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen schied gegen den polnischen Serienmeister KS Vive Kielce wie erwartet aus. Die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen verlor nach der 14:41-Niederlage auch das Rückspiel in Mannheim 30:36 (18:16).

Schon das Hinspiel hatte der Bundesligist mit 17:41 verloren. Zum ersten Duell vor einer Woche hatten die Nordbadener ihre Zweitvertretung geschickt, da die erste Mannschaft am gleichen Tag die Bundesligabegegnung beim THW Kiel bestritt.

Im Rückspiel vor 4.425 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena war Andy Schmid mit acht Treffern bester Torschütze der Löwen, die trotz des kurzfristigen Ausfalls von Nationalspieler Hendrik Pekeler (Magen-Darm-Infekt) stark in die Partie starteten und dank eines überragenden Torhüters Andreas Palicka schon nach 13 Minuten mit 9:4 führten. In der Schlussphase des ersten Durchgangs leistete sich der Bundesligist aber zu viele Fehler und nahm nur noch ein 18:16 mit in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel setzte Kielce seine Aufholjagd fort und ging nach 45 Minuten mit 25:24 in Führung. Den Löwen fehlten fortan Lösungen im Angriff, folgerichtig wurde der Rückstand immer größer.

 

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