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Niki Terpstra gewinnt Flandern-Rundfahrt

01.04.2018 17:26
Niki Terpstra vom Team Quick-Step Floors jubelt über seinen Sieg bei der 102. Flandern-Rundfahrt
© dpa
Niki Terpstra vom Team Quick-Step Floors jubelt über seinen Sieg bei der 102. Flandern-Rundfahrt

Der niederländische Radprofi Niki Terpstra hat die 102. Flandern-Rundfahrt gewonnen. Der 33-Jährige vom Team Quick-Step Floors setzte sich beim populärsten belgischen Frühjahrsklassiker nach 264,7 km zwischen Antwerpen und Oudenaarde sowie 6:21:21 Stunden Fahrzeit elf Sekunden vor dem Dänen Mads Pedersen (Trek-Segafredo) durch und feierte seinen zweiten Sieg bei einem der fünf Radsport-Monumente.

"Das ist ein Traum. Ich kann nicht beschreiben, wie glücklich ich bin", sagte Terpstra, der auf den letzten 17 km die Konkurrenz förmlich stehen gelassen hatte. Dritter wurde Terpstras Teamkollege und Vorjahressieger Philippe Gilbert (Belgien), Weltmeister Peter Sagan (Slowakei) vom deutschen Team Bora-hansgrohe kam direkt hinter Olympiasieger Greg Van Avermaet (Belgien/BMC-Racing) auf Platz sechs.

Bester Deutscher war Nils Politt (Katuscha-Alpecin) auf einem starken 17. Platz. "Ich bin zum dritten Mal hier und jedes Jahr besser geworden. Das macht Hoffnung für die Zukunft", sagte Politt. Klassiker-Spezialist John Degenkolb (Trek-Segafredo), der diesmal vornehmlich als Edelhelfer für den zweitplatzierten Pedersen und den siebtplatzierten Jasper Stuyven (Belgien) im Einsatz war, und Politts Teamkollege Tony Martin (Katusha-Alpecin) waren früh zurückgefallen.

Terpstra, 2014 Sieger bei Paris-Roubaix, hatte sich in der Schlussphase aus der Favoritengruppe abgesetzt und war zu drei Ausreißern vorgefahren. Diese ließ er 17 km vor dem Ziel stehen und und fuhr mit einem grandiosen Soloritt zum Triumph. Für Quick-Step, überragendes Team der bisherigen Saison, war es der 21. Sieg im Jahr 2018.

Rudi Altig (1964) und Steffen Wesemann (2004) bleiben damit die bislang einzigen deutschen Sieger der Flandern-Rundfahrt. Den letzten deutschen Podestplatz hatte 2009 der mittlerweile für Australien startende Heinrich Haussler als Zweiter erreicht.

 

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