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FINALE! Zverev greift nach dritter Masters-Krone

31.03.2018 07:35
Alexander Zverev steht im Finale von Miami
Alexander Zverev steht im Finale von Miami

Der Hamburger Alexander Zverev spielt beim ATP-Masters in Miami um den Titel. Der Weltranglistenfünfte gewann im Halbfinale gegen den 14 Positionen tiefer geführten Spanier Pablo Carreno Busta 7:6 (7:4), 6:2 und zog damit erstmals in der laufenden Saison in ein Endspiel ein.

Zverevs Gegner im Finale am Sonntag ist der US-Amerikaner John Isner, der im ersten Semifinale gegen den an Nummer fünf gesetzten Argentinier Juan Martin del Potro 6:1, 7:6 (7:4) siegte.

Gegen Carreno Busta hatte Zverev vor dem Duell in Miami nioch nicht antreten müssen. Im Vergleich mit seinem Endspielkontrahenten Isner hat der 20-Jährige nach bislang drei Duellen noch eine weiße Weste.

Zverev ließ wie schon im Viertelfinale gegen Borna Coric kein Break und diesmal nicht einmal einen Breakball zu. Der Deutsche schlug zehn Asse und punktete mit 36 seiner 41 erfolgreichen ersten Aufschläge.

Dank Steigerung zum klaren Sieg

"Ich habe versucht, aggressiver vorzugehen. Habe ein paar Gewinnschläge gemacht, endlich auch mit der Rückhand gepunktet und meinen Rhythmus gefunden", kommentierte Zverev seine Steigerung nach dem umkämpften ersten Satz. Im Tie-Break des ersten Durchgangs und schließlich im zweiten Satz habe er sein Vermögen ausgeschöpft, so Zverev.

In der Weltrangliste wird der DTB-Youngster auf Position vier rücken, gewinnt er, kehrt er auf Rang drei zurück. Besser war Zverev noch nie notiert. "Ich bin glücklich, wo ich stehe und werde hoffentlich ein weiteres großartiges Match abliefern", schloss Zverev.

Isner beendet Del-Potro-Serie

Nun geht es im Finale gegen Isner um Zverevs ersten Turniersieg seit dem vergangenen August und den siebten auf der ATP-Tour insgesamt. Doch auch der aufschlaggewaltige US-Amerikaner ist derzeit in Form. Der 32-Jährige gewann im Halbfinale gegen Juan Martin del Potro 6:1, 7:6 (7:2) und beendete damit die 15 Spiele dauernde Siegesserie des favorisierten, aber erschöpft wirkenden Argentiniers.

"Ich habe eine Menge großer Spiele gespielt, aber war nie in der Lage, so einen guten Start hinzulegen", sagte Isner: "Ich fühle mich frisch und bereit für das Finale."

Del Potro, der zuletzt die Turniere in Indian Wells und Acapulco gewonnen hatte, kündigte anschließend an, erst einmal eine Pause einzulegen. Mit dem Finaleinzug wäre er in der Weltrangliste wieder auf Platz drei vorgerückt.

"Ich werde jetzt nach Hause gehen, ein bisschen grillen, mit Freunden Zeit verbringen und in den nächsten Wochen nicht über Tennis sprechen", sagte er: "Vielleicht verpasse ich ein paar Turniere, aber ich will bei den French Open fit sein."

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