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Alonso sicher: McLaren-Aufstieg erst am Anfang

26.03.2018 13:55
Fernando Alonso gibt die Richtung vor
Fernando Alonso gibt die Richtung vor

Fernando Alonso ist in Melbourne im McLaren-Renault überraschend auf den fünften Platz gefahren und sagte hinterher: "Das war wahrscheinlich unsere schwächste Leistung in diesem Jahr."

Mit dem 5. Platz beim Großen Preis von Australien in Melbourne hat Fernando Alonso im ersten Rennen mit Renault-Antrieb im Heck gleich einmal sein bestes Ergebnis aus drei Jahren McLaren-Honda eingestellt. Auch sein Teamkollege Stoffel Vandoorne überzeugte als Neunter. 

Für den Spanier, den die Fans nach dem Rennen zum "Fahrer des Tages" wählten, war das erst der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen dem Chassishersteller und dem Motorenlieferanten. "Es wird noch viel mehr von McLaren kommen. Es war erst das erste Rennen, das erste Rennen auch mit der Kombination McLaren und Renault. Da wird noch mehr Performance kommen", versprach Alonso im Überschwang der Gefühle.

Das Mittelfeld ist nicht genug

"Es ist ein großer Kontrast zum vergangenen Jahr. Für die Zukunft gibt es massives Potenzial", bestätigte sein Teamkollege Vandoorne, der am Tag nach dem Rennen seinen 26. Geburtstag feierte. Zwar wusste auch Alonso, dass in Melbourne nicht nur die eigene Stärke verantwortlich für die 12 Punkte war. "Wir haben auch von ein paar Problemen der anderen profitiert", gab der Spanier zu. "Wir hatten heute Glück mit den beiden Haas, die ausgeschieden sind, mit Carlos' (Sainz, die Red.) Problem in Kurve neun (Ausritt, die Red.) und wie wir Verstappen durch das Safety Car überholen konnten." Doch müsse man diese günstigen Gelegenheit auch erst einmal nutzen. 

Wären Alonso und McLaren im Vorjahr froh gewesen, zum Mittelfeld der Formel 1 zu gehören, will der 36-Jährige eben jenes möglichst bald verlassen und seinen 98. Podestplatz einfahren. "Red Bull ist das nächste Ziel für uns", warf Alonso Max Verstappen und Daniel Ricciardo den Fehdehandschuh hin.

"Noch sind sie klar vor uns und befinden sich mit Ferrari und Mercedes in einer exklusiven Gruppe. Aber McLaren will dazustoßen, und ich hoffe, dass wir schon in den nächsten Rennen das Mittelfeld vergessen können und mit diesen privilegierten Teams kämpfen." 

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