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Hertha-Coach Dárdai versteht die Pfiffe nicht

11.03.2018 12:02
Stellt sich vor seine Spieler: Hertha-Coach Pál Dárdai
Stellt sich vor seine Spieler: Hertha-Coach Pál Dárdai

Hertha-Trainer Pál Dárdai hat die Reaktionen der eigenen Fans und die öffentliche Kritik nach vier Spielen ohne eigenen Torerfolg als völlig unangebracht angeprangert.

"Das Spiel muss man nicht schlechtreden. Ich lasse meine Spieler nicht unsicher machen, nicht vom Publikum und nicht von den Journalisten", sagte der aufgebrachte Trainer des Berliner Fußball-Bundesligisten am Tag nach dem 0:0 gegen den SC Freiburg.

Hertha sind in der Rückrunde nur vier Treffer gelungen, im eigenen Stadion warten die Berliner 2018 weiter auf einen Sieg. In der Tabelle steht das Dárdai-Team mit 32 Punkten auf Rang elf und konnte den Abstand auf den Abstiegs-Relegationsplatz mit dem Remis gegen Freiburg auf sieben Zähler ausbauen.

Seine Spieler würden selbst spüren, dass sie derzeit keine Tore machen. "Aber sie müssen positiv bleiben. Es ist großer Quatsch, ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen", erklärte Dárdai: "Wir haben 30 Tore geschossen in dieser Saison. Ich verstehe die Vorwürfe nicht. Ich lasse mir nicht alles kaputtreden."

Die Pfiffen und die Unzufriedenheit der Zuschauer müsse man akzeptieren: "Das ist die Fankultur bei uns. Es ist natürlich nicht schön, dass die eigenen Anhänger in der Endphase unsere Spieler unsicher machen." Er werde mit dem Team so weiterarbeiten wie bisher, betonte Dárdai: "Irgendwann wird der Punkt kommen, an dem wir die Tore machen."

 

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