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DSV-Läufer enttäuschen bei norwegischem Heimsieg

07.03.2018 17:42
Maiken Caspersen Falla siegte im ersten Weltcup-Sprint nach Olympia
Maiken Caspersen Falla siegte im ersten Weltcup-Sprint nach Olympia

Die deutschen Skilangläufer haben beim Sprint-Weltcup im norwegischen Drammen enttäuscht. Top-Sprinterin Sandra Ringwald und Anna Winkler schieden als beste Deutsche im Viertelfinale aus und landeten in der Endabrechnung auf den Plätzen 22 und 26.

Die übrigen drei deutschen Damen waren schon in der Qualifikation ausgeschieden. Den Sieg sicherte sich Lokalmatadorin Maiken Caspersen Falla vor Pyeongchang-Olympiasiegerin Stina Nilsson (Schweden), die sich damit die Chance auf den Sieg im Sprint-Weltcup erhielt. 48 Punkte hat Falla aktuell Vorsprung in der Disziplinwertung.

Nach dem Weltcup-Stopp am Sonntag in Oslo steht fünf Tage später beim Saisonfinale im schwedischen Falun ein abschließender Freistil-Sprint auf dem Programm.

Bei den Männern war für Sebastian Eisenlauer aus Sonthofen, den einzigen deutschen Teilnehmer, ebenfalls nach dem Vorlauf Schluss. Er belegte Platz 42. Tagessieger wurde Olympia-Triumphator Johannes Hösflot Kläbo (Norwegen) vor seinem Landsmann Eirik Brandsdal und dem Russen Alexander Bolschunow.

Für den Deutschen Skiverband (DSV) setzt sich damit die insgesamt enttäuschende Saison fort, die bei Olympia in Pyeongchang ihren Tiefpunkt gefunden hatte. In Südkorea waren die deutschen Langläufer wie erwartet ohne Medaille geblieben.

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