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Eishockey-Helden wollen Medaillen nicht ablegen

27.02.2018 12:13
Schmackhafter Erfolg - Timo Pielmeier genießt den Triumph der Silbermedaille
© getty, Alex Grimm
Schmackhafter Erfolg - Timo Pielmeier genießt den Triumph der Silbermedaille

Auch zwei Tage nach dem unglücklich verlorenen Olympia-Endspiel von Pyeongchang wollen die meisten Eishockey-Nationalspieler ihre Silbermedaillen nicht ausziehen.

Die Mannheimer David Wolf und Dennis Endras trafen sich mit ihren Medaillen um den Hals mit Clubkamerad Sinan Akdag und überreichten ihm seine Silbermedaille.

Der Abwehrspieler war nach der Vorrunde verletzt von den Winterspielen in Südkorea abgereist. Von der nachträglichen Medaillenübergabe posteten die Adler-Spieler mehrere Bilder bei Instagram.

Abwehr-Ass Christian Ehrhoff kündigte gar an, mit seiner Medaille um den Hals seine Töchter in den Kindergarten und die Schule zu bringen. "Die darf dann jeder mal anfassen", sagte Ehrhoff der "Bild".

DEL-Klubs adeln Spieler für den Erfolg

Vor der Rückkehr in den Alltag der Deutschen Eishockey Liga rühmten auch viele Klubs noch einmal den historischen Auftritt der Nationalmannschaft bei Olympia.

"Die Silbermedaille für die deutsche Eishockeynationalmannschaft ist eine der größten Sensationen der deutschen Sportgeschichte und sogar vergleichbar mit der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 und Boris Beckers Wimbledon-Sieg", erklärte Claus Gröbner, Geschäftsführer der ERC Ingolstadt.

Auch Meister EHC Red Bull München freut sich über die Leistung der Nationalmannschaft: "Dieser Erfolg hat große Bedeutung für diese einzigartige Sportart. Es liegt nun an allen beteiligten Verbänden, Ligen und Klubs, die außergewöhnliche mediale Aufmerksamkeit allumfassend zu nutzen", hieß es in einem Vereinsstatement.

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