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DOSB-Medaillen-Bilanz: Biathlon knapp vor Rodeln

25.02.2018 09:04
Das deutsche Biathlon-Team räumte die meisten Medaillen ab
© getty, Matthias Hangst
Das deutsche Biathlon-Team räumte die meisten Medaillen ab

Biathlon ist vier Jahre nach der Pleite von Sotschi wieder die erfolgreichste deutsche Sportart bei Olympischen Winterspielen.

In Pyeongchang gewannen die Skijäger um Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier dreimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze, das letzte am Freitag zum Abschluss der elf Entscheidungen in der Männer-Staffel.

2014 waren die deutschen Biathleten erstmals bei Olympia ohne Gold geblieben. Am Ende standen lediglich zweimal Silber durch Erik Lesser im Einzel und die Staffel der Männer auf dem Konto.

Mehr Gold als je zuvor

Wie die Biathleten gewannen die Rodler (3-1-2), die Nordischen Kombinierer (3-1-1) und auch die in Sotschi erstmals seit 50 Jahren ohne Medaille gebliebenen Bobsportler (3-1-0) in Südkorea dreimal Gold. Gold bescherten der Mannschaft des Deutschen Olympischen Sportbundes zudem Skispringer Andreas Wellinger und das Eiskunstlauf-Paar Aljona Savchenko/Bruno Massot.

Mit 14 Siegen holte Deutschland so viele wie noch nie zuvor bei Winterspielen und stellte gleichzeitig den internationalen Rekord von Kanada (2010 in Vancouver) ein.

Die deutschen Medaillen von Pyeongchang nach Sportarten:

Gold Silber Bronze

1. Biathlon 3 1 3
2. Rodeln 3 1 2
3. Nord. Kombination 3 1 1
4. Bob 3 1 0
5. Skispringen 1 3 0
6. Eiskunstlauf 1 0 0
7. Snowboard 0 1 1
8. Eishockey 0 1 0
8. Skeleton 0 1 0
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Gesamt 14 10 7

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