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Ginter über Klatsche gegen den BVB: "Sehr schmerzhaft"

13.02.2018 15:38
Das Bild aus dem Hinspiel: Der BVB jubelt, Matthias Ginter ist enttäuscht
Das Bild aus dem Hinspiel: Der BVB jubelt, Matthias Ginter ist enttäuscht

Am kommenden Spieltag der Fußball-Bundesliga empfängt Borussia Mönchengladbach den Rivalen Borussia Dortmund. Damit trifft auch Nationalspieler Matthias Ginter auf seinen Ex-Klub. Das Hinspiel-Ergebnis lastet noch immer auf dem Neu-Gladbacher.

"Keine Frage, wir haben etwas gutzumachen", gab Matthias Ginter im Interview mit "bundesliga.de" vor der Begegnung zu. Mit 6:1 fertigten die Schwarzgelben am 6. Spieltag völlig überforderte Fohlen ab.

Maximilian Phillip eröffnete den Torreigen mit einem Doppelpack, Pierre-Emerick Aubameyang sorgte mit einem Dreierpack für klare Verhältnisse und Julian Weigl setzte den Schlussstrich unter eine unterhaltsame Partie. Der Anschlussteffer von Lars Stindl war unterdessen nur Ergebniskosmetik.

Doch Abwehrspieler Ginter will die Partie abhaken. "Wenn man aber erst einmal auf dem Platz steht, denkt man nicht mehr an das Hinspiel. Dann konzentriert man sich mit aller Macht darauf, die aktuelle Aufgabe gut zu erledigen." Zwar sei "diese Niederlage sehr schmerzhaft" gewesen. Dennoch habe die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking ihre Lehren daraus gezogen. "Ich hoffe, wir können das nun auch zeigen", so Ginter.

Ginter von BVB-Einbruch überrascht

Das kommende Spiel gegen seinen Ex-Klub, für den er immerhin drei Jahre in der Bundesliga aktiv war, habe letztlich eine besondere Bedeutung: "Ich hatte in Dortmund drei gute Jahre, habe viele Spiele absolviert und dabei eine Menge gelernt. Ich habe auch noch Kontakt zu zwei, drei BVB-Spielern." 

Deshalb verfolgt der 24-Jährige auch weiterhin die Geschicke der Schwarzgelben. Vom bisherigen Abschneiden in der Bundesliga zeigte sich Ginter dabei etwas verwundert. "Zu Beginn der Saison lief es ja sehr gut beim BVB. Umso überraschender kam der deutliche Einbruch, der schließlich den Trainerwechsel nach sich gezogen hat."

Trotzdem stehe für ihn außer Frage, "dass diese Mannschaft eine große Qualität hat und sich in der Rückrunde ein Stück weit absetzen kann".

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